JU Porz: Kritik an Bauplänen für den Deutzer Weg

Die Junge Union (JU) Porz kritisiert die für die Juli-Sitzung der Porzer Bezirksvertretung eingestellten Baupläne am Deutzer Weg in Porz Zentrum als nicht zu Ende gedacht und fordert die Bezirksvertreter auf, hier korrigierend einzugreifen.

„Erst vor knapp zwei Wochen hat die Verwaltung in einer Mitteilung an den Integrationsaus-schuss auf die schwierige soziale Lage der benachbarten Siedlung an der Glashüttenstraße hingewiesen. Nun soll in direkter Nachbarschaft der nächste Großkomplex hinkommen“, begründet der Vorsitzende der JU Porz, Thorsten Frenser die Kritik. „Diese beiden Aspekte sind für uns ein klarer Widerspruch.“ Grundsätzlich sei man immer für geförderten Wohnungsbau, zumal gerade junge Menschen und Familien oft auf diesen angewiesen seien, so Frenser weiter. Er müsse sich aber an die vor Ort herrschende Situation anpassen. „Wir können uns durchaus vorstellen, an dem Standort mehrere kleinere Reihenhäuser zu errichten“, schlägt Frenser eine alternative Planung vor. „Mit drei Doppelhaushälften mit je drei Etagen bekäme man fast die gleiche Wohnungsanzahl hin und kann die Zwischenräume noch als Grünfläche anlegen.“
Man sei hier durchaus offen für Vorschläge der städtischen Planer und strebe eine konstruktive Diskussion an. „Entscheidend ist für uns nur, dass wir an diesem Standort keinen einzelnen Gebäudeneubau mit fast 20 Mietparteien mit den dafür bekannten sozialen Risiken bekommen“, bekräftigt Frenser. „Über alles andere lässt sich problemlos reden.“

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