Absurde Abfindung: „Herr Reinarz, gehen Sie umsonst !“ (Meinung)

Verlorenes Vertrauen zurück gewinnen – für 4 Millionen Abfindung ?

Der KVB- Aufsichtsratsvorsitzende Wilfried Kuckelkorn musste indirekt eingestehen, dass man „ihn“ nicht so einfach loswird: Walter Reinarz kann machen was er will, und muss nicht tun, was ein Aufsichtsrat von ihm verlangt. Von Rücktritt keine Spur – und an Rauswurf ist erst gar nicht zu denken …

„Zur Zeit gibt es nicht genug Beweise, Walter Reinarz Pflichtverletzungen nachzuweisen.“

Diese Erklärung ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass dem Aufsichtsrat zuvor durch den  Baurechtsanwalt Gero Walter schwere Versäumnisse der KVB dargelegt wurden. „Betonierungsprotokolle und der Einbau von Eisenbügeln wurden nicht ausreichend überprüft, erforderliche Zeitintervalle für Kontrollen nicht nachgehalten“, hatte er dem sprachlosen Aufsichtsrat kundgetan.

Und das spricht eher für Vernachlässigung, denn von geordneter Überwachung und Kontrolle der eigenen Baustelle. Trotzdem reicht es nicht, Reinarz´  Vorstandsvertrag auflösen zu können ?

Dabei müsste der sich noch nicht einmal nach einem neuen Job umsehen, und er brauchte auch Hartz4 nicht zu fürchten:

Sein Vertrag endet erst 2013. Bis dahin steht ihm ein Gehalt von 200 000 Euro im Jahr zu. Danach ein Ruhegeld in Höhe von rund 100 000 Euro jährlich – eine hübsche Abfindungsregelung in Höhe von insgesamt rd. 4 Millionen Euro wg. Unfähigkeit. Und es zahlt eh der Bürger und die Steuerzahlerin.

Im – sicher hinkenden – Vergleich mit der Sekretärin, die ihren Job immer korrekt und fehlerfrei ausgeübt hat, aber fristlos entlassen wird, weil sie ein halbes Brötchen vom Buffet gegessen hat, wird  die vom Technischen KVB-Vorstand Reinarz abgelieferte Kölner U-Bahn-Schlamperei zum berühmten Sack Reis, der in China umkippt.

Dann gehen Sie doch endlich umsonst, Herr Reinarz !

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