CDU startet Kampagne gegen Stau-Chaos

Ratsmehrheit soll alle möglichen Maßnahmen treffen, um Staufallen zu beseitigen.

„Rot-Grüne Bescherung: Stau-Chaos in Köln“ ist auf den Brückenbannern zu lesen, mit denen die CDU-Fraktion seit dem heutigen Freitag und noch bis 16. Dezember die Autofahrerinnen und Autofahrer darüber informiert, wer sie im Stau stehen lässt. Winrich Granitzka, Fraktionsvorsitzender, Hans-Werner Bartsch, Bürgermeister, und Karsten Möring, verkehrspolitischer Sprecher der Fraktion, erläuterten, nachdem sie eines der Banner gemeinsam aufgehängt hatten, die Zielsetzung der Kampagne.

„Stau ist in Köln an der Tagesordnung – leider nicht nur, aber besonders extrem in der Weihnachtszeit“, kritisierte Winrich Granitzka und erklärte: „Wir fordern die Ratsmehrheit auf, alle möglichen Maßnahmen zu treffen, um die Staufallen auf den Kölner Straßen zu beseitigen.

Karsten Möring machte gleich eine ganze Reihe von rot-grünen Entscheidungen für das Stau-Chaos verantwortlich: „Ein Beispiel für hausgemachten Stau ist die geplante Wegnahme einer Fahrspur auf der Pipinstraße vor dem Kaufhofparkhaus. Die Autofahrerinnen und Autofahrer werden künftig oft über absoluten Stillstand auf der Deutzer Brücke fluchen. Auch durch die Reduzierung der Fahrspuren auf der Cäcilienstraße wird die Leistungsfähigkeit einer Hauptverkehrsader weiter eingeschränkt.
Die Ost-West-Achse ist ohnehin völlig überlastet.“

Möring erklärte, die CDU fordere, leistungsfähige, gut ausgebaute Straßen nicht in Staufallen umzubauen. „Vielmehr müssen sie so attraktiv sein, dass sich der Verkehr dort bündeln lässt, damit die Autofahrer nicht in Wohngebiete ausweichen und die Anwohner nicht durch Stau, Lärm und Abgase belastet werden“, betonte er. Aus diesem Grund spreche sich die CDU-Fraktion auch dagegen aus, dass auf Straßen, die für Tempo 70 ausgebaut sind, künftig eine Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern gelten soll.

Hans-Werner Bartsch zeigte sich überzeugt, dass die CDU-Fraktion mit ihrer Anti-Stau-Kampagne ein Thema aufgreift, das den Bürgerinnen und Bürgern am Herzen liegt: „Schließlich geht es in mehrfacher Hinsicht um den Verlust von Lebensqualität: Die Autofahrer verbringen Stunden um Stunden im Stau und die Anwohner leiden unter dem Stau bedingten Lärm und den Abgasen.“

Thomas Werner, Fraktionsvorsitzender in der Bezirksvertretung Porz, ergänzt: „Wir Porzer kennen das Problem z.B. von der Hauptstraße am Rhein entlang. Gut, daß die Arbeit der CDU hier bereits Früchte trägt. Die Stadt wird den Bereich optimieren und hat dazu bereits einen Entwurf vorgelegt.“

Foto (v.l.): Winrich Granitzka, Karsten Möring, Hans-Werner Bartsch und Stefan Götz

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