1.000 Protest-Postkarten für OB Roters übergeben

Bezirksvertreterin Birgitt Ogiermann (CDU), Ratsmitglied Dr. Helge Schlieben (CDU), Bürgermeister Bartsch (CDU) und Jochen Humberg (Vorsitzender des Bürgervereins)

Im Sommer und Herbst hatten die örtliche CDU und der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind e.V. mit ihrer Kampagne „Genug ist genug“ die Bürger in Wahnheide und Lind über die Pläne von Oberbürgermeister Roters (SPD) informiert, den Baustellenverkehr zur Sanierung der Altmülldeponie Lind teilweise über die Heidestraße und den Linder Mauspfad abzuwickeln.

Auf Wohngebiete in Wahnheide und Lind käme damit eine zusätzliche Belastung von 50.000 LKW-Fahrten zu. Über 1.000 Bürger haben gegen eine solche Streckenführung per Postkarte protestiert. Die Protest-Postkaten wurden am 20. Dezember am Rande der letzten Ratssitzung an Bürgermeister Bartsch (CDU) übergeben.

„Wir sind enttäuscht, dass es Oberbürgermeister Roters nicht möglich war, die Karten persönlich entgegen zu nehmen“, so der Vorsitzender des Bürgervereins Jochen Humberg, das für Wahnheide und Lind zuständige CDU-Ratsmitglied Dr. Helge Schlieben sowie Bezirksvertreterin Birgitt Ogiermann. „Es ist schade, dass nun das Gefühl bleibt, dass der Oberbürgermeister sich nicht für die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger in Lind und Wahnheide interessiert.“

Glücklicherweise hatte sich Bürgermeister Bartsch (CDU) bereit erklärt, die Postkarten für den Oberbürgermeister entgegen zu nehmen. „Wir sind froh, dass Bürgermeister Bartsch ein offenes Ohr und viel Verständnis für unser Anliegen gezeigt hat. Er hat uns versprochen unsere 1.000 Protestpostkarten an OB Roters weiterzuleiten“, so Humberg, Schlieben und Ogiermann. „Darüber hinaus haben wir einen Brief überreicht, in dem wir den Oberbürgermeister im Namen der Bürger um eine definitive Zusage bitten, dass der Verkehr NICHT über die Heidestraße und den Linder Mauspfad abgewickelt wird. Weiterhin haben wir um Auskunft darüber gebeten wie der derzeitige Sachstand des Verfahrens ist und wann endlich mit einer hoffentlich für uns positiven Entscheidung zu rechnen ist“, so Schlieben, Ogiermann und Humberg abschließend.

 

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