Vorstandswahlen bei Porzer SPD

Die Sozialdemokraten in Porz-Mitte, Zündorf, Langel haben ihren ehrenamtlichen Vorstand neu gewählt. Bestätigt im Amt wurden der Vorsitzende Michael Frenzel, die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Birgit Kaven und Heinrich Becker sowie Kassierer Frank Schmitz.

Zum neuen Schriftführer wurde Reinhard Mansk gewählt. Thomas Salzmann, der nach seinem Rückzug aus der Bezirksvertretung zwischenzeitlich noch einmal als Schriftführer zur Verfügung stand, hatte aufgrund großer zeitlicher Belastung durch Beruf und Familie frühzeitig bekanntgegeben, auf eine erneute Kandidatur zu verzichten. Als weitere Vorstandsmitglieder wurden wieder gewählt Waltraud Bauer, Dr. Thomas Dräger und Phillip Erdle. Neu in den Vorstand gewählt wurden der Flugzeugbautechniker Nils Berner, Dipl.-Ing. Lutz Tempel sowie der Rentner Reinhard Wolter.

Für die zurückliegenden zwei Jahre zog der Vorstand eine verhalten positive Bilanz: „Angesichts schwieriger Mehrheitsverhältnisse in Köln und besonders im Land ist es nicht einfach, eine gute Politik für Porz zu machen. Trotzdem haben wir den Bürgerservice im Rathaus verbessert und im Rat das versprochene  Entwicklungskonzept Porz-Mitte verabschiedet.“ Es beinhaltet zahlreiche Maßnahmen, um öffentliche Plätze und Straßen attraktiver zu machen und Investoren anzulocken. Trotzdem bleibt die Lage nach der Hertie-Pleite für die Porzer City schwierig. „Für die städtische Tiefgarage stehen alle Zeichen auf grün, nur müssen die Alteigentümer das Kaufhaus endlich verkaufen.“ Derzeit fehle der Druck seitens der Gläubiger-Banken auf den aktuellen Eigentümer der maroden Hertie-Immobilie, meint Michael Frenzel: „Offenbar spekulieren die Herren schon wieder – diesmal auf steigende Immobilienpreise nach der Krise. Es ist eine Schande.“ Für die Politik sei die beste Alternative trotzdem, mit einer konzertierten Aktion die Porzer City attraktiver zu machen. Ein Schritt dazu ist die Neugestaltung des Straßenraumes, speziell im Bereich von Hauptstraße, Bahnhofstraße und Mühlenstraße.

Im Gegensatz zum allgemeinen Trend der Volksparteien ist die SPD-Mitgliederzahl in Porz sehr stabil. „Seit rund zehn Jahren pendeln wir zwischen 160 und 170 Mitgliedern. Zahlreiche Neueintritte in den letzten zwei Jahren zeigen, dass die Sozialdemokratie ihre Schwächephase
überwunden hat,“ berichtet Michael Frenzel aus dem SPD-Ortsverein.

  1 Kommentar zu “Vorstandswahlen bei Porzer SPD

  1. HP Broehl
    15. Dezember 2011 um 10:16

    „Für die zurückliegenden zwei Jahre zog der Vorstand eine verhalten positive Bilanz: „Angesichts schwieriger Mehrheitsverhältnisse in Köln und besonders im Land ist es nicht einfach, eine gute Politik für Porz zu machen.“
    Hab ich was verpasst? Soviel ich weiß, heißt die Ministerpräsidentin seit 18 Monaten Hannelore Kraft und kommt von der SPD. Und der örtliche Landtagsabgeordnete ist doch auch von der SPD, oder? Wenn der SPD-Ortsverein feststellt, dass sich im Land wenig für Porz tut, dann hat er bestimmt Recht. Das liegt dann aber nicht an „den schwierigen Mehrheitsverhältnissen“ sondern am örtlichen Abgeordneten, der sich für wichtige Porzer Projekte mehr stark machen müsste….

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