Stadtgymnasium mit Toleranzpreis ausgezeichnet

Das Stadtgymnasium Köln-Porz ist heute gemeinsam mit zwei weiteren Kölner Schulen als „Schule der Toleranz“ ausgezeichnet worden. Der Preis wurde dem Gymnasium von der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste in Kooperation mit der Universität zu Köln verliehen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker: „Allen drei Schulgemeinschaften gratuliert ganz Köln und auch ich persönlich. Ich freue mich ganz besonders über diesen Preis, der unsere Jugendlichen in Köln Toleranz bescheinigt. Ich bin überzeugt davon, dass diese Generation sich für unsere wichtigsten Tugenden wie Vielfalt, Offenheit und Toleranz einsetzt und sich gegen Radikalisierung jeder Art in Köln stark macht. Ich wünsche mir, dass Toleranz in allen Kölner Schulen derart Schule macht. Denn Toleranz ist auch eine wichtige Säule unserer Demokratie.“

Aus der Begründung des Kuratoriums:

„Schülerinnen und Schüler aus aller Welt lernen am Stadtgymnasium Köln-Porz. Dieser bunt gemischten Schülerschaft ist es unter anderem geschuldet, dass das Thema Toleranz an dem Gymnasium einen hohen Stellenwert hat. Dabei sind die Schülerinnen und Schüler selbst sehr engagiert: Die Schülervertretung veranstaltet Workshops zum Thema Rassismus, engagiert sich am Tag der Vielfalt. Das Stadtgymnasium Köln-Porz ist ein Gymnasium mit dem Schwerpunkt Musik. Das Gymnasium kooperiert mit der Rheinischen Musikschule und ermöglicht den Schülerin­nen und Schülern neben dem gymnasialen Unterricht eine musikalische Ausbildung. Seine interkulturelle Ausrichtung wird von den Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern als Chance begriffen, voneinander zu lernen.

Schon lange bevor bundesweit die Notwendigkeit erkannt wurde, stellte sich das Stadtgymnasium auf den gesellschaftlichen Wandel ein und richtete unter anderem internationale Vorbereitungsklassen ein. Neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern soll der Eintritt in ein neues Schulsystem möglichst leicht gemacht werden.

Das Stadtgymnasium Köln-Porz versteht sich nicht nur als ein Haus des Lernens, sondern auch als Lebensraum für die Schülerinnen und Schüler, sowie Lehrerinnen und Lehrer. Schülerinnen und Schüler sollen die Bereitschaft und die Kompetenzen erwerben, selbständig lebenslang zu lernen.

Alle begegnen sich am Stadtgymnasium Köln-Porz auf Augenhöhe, gehen respektvoll miteinander um und nehmen sich Zeit füreinander. Entscheidungen werden gemeinsam getroffen und auch die Eltern werden in Entscheidungsprozesse einbezogen. Mit intolerantem und diskriminierendem Verhalten einzelner gehen die Lehrkräfte verantwortungsvoll um. Seit fünf Jahren ist die Schule Teil des Netzwerks „Schule ohne Rassismus, Schule mit Courage“ und begeht seitdem alljährlich einen Tag gegen Diskriminierung.“

Die Schulen wurden aus 17 Nominierungen von einem Fachgremium der Universität sowie dem Kölner Kuratorium zur Verleihung der Toleranzringe der Europäischen Akademie der Wissenschaften und Künste ausgewählt. Dem Kuratorium gehören unter anderem Oberbürgermeisterin Henriette Reker, Christiane Woopen, Vorsitzende des Europäischen Ethikrates, Louwrens Langevort, Intendant der Kölner Philharmonie, Peter Wollseifer, Präsident der Handwerkskammer zu Köln, Politikerin Lale Akgün und Journalistin Bettina Böttinger an.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Bitte lösen Sie diese Aufgabe: *