Warten auf städtische Toiletten: „An die Grenzen des Machbaren gelangt!“

Im August 2017 bat man die Stadt um Ersatz eines städt. Toiletten-Containers und Erneuerung der stadteigenen Grundstückseinzäunung auf dem städt. Grundstück Gernotstr. 10 in Porz-Wahnheide. Seitdem wartet der Förderverein des Bauspielplatzes am Senkelsgraben jetzt auf eine Antwort auf seinen Brief an die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker, die man um Hilfe gebeten hatte.

„Wir alle haben ein großes Herz für Kinder, und wir ehrenamtlichen Mitglieder unseres Fördervereines stellen dies seit nunmehr fast 25 Jahren tagtäglich unter Beweis:

Seit Schließung des ehemals von der Stadt Köln gegründeten und bis 1993 in städtischer Hand geführten Bauspielplatzes garantiert der Förderverein den Erhalt und den Fortbestand der auf 6.500 qm Spiel- und Freizeitfläche unverzichtbaren Kinder- und Jugend-Freizeiteinrichtung am Senkelsgraben in Wahnheide in Eigenregie“, so der Vorstand in seiner Zuschrift an die Kölner Oberbürgermeisterin.

Sämtliche seinerzeit von der Stadt Köln übernommenen Bauten, Unterkünfte und Container stammten aus den 1980er Jahren und zeigten einen dementsprechenden Gesamtzustand auf. Hierzu zählt auch die städtische Grundstückseinzäunung, die an vielen (von außen teils mit Wildwuchs bewachsenen) Stellen Löcher und Zaunöffnungen aufweist, die immer wieder zu ungehindertem Zugang auf das Grundstück außerhalb der täglichen Öffnungszeiten führten; dies belegten wiederholte, zur Anzeige gebrachte Einbrüche und Diebstähle mit erheblicher Sachbeschädigung.

„Unabhängig von der Frage der unzureichenden Grundstückssicherung sind wir als Verein auch beim Unterhalt bzw. Instandhaltung des städt. Toiletten-Containers inzwischen an die Grenzen des von uns Machbaren gelangt:

Für täglich 40 bzw. in den Ferien sogar bis zu 80 Kinder sind die vorhandenen Sanitäranlagen nicht mehr genügend und ausreichend, die Leitungen mussten immer wieder gedichtet, Abflüsse von Verstopfungen befreit und undichte Stellen vor Nässeeintritt abgedichtet werden. Auch mit der gerade in Porz hohen Zahl an neuen Kindern aus den nahen Geflüchteten-Einrichtungen sind wir mit zumeist 4-5 nutzbaren Toiletten völlig „unterversorgt“. Beim jüngsten Sommerfest mit fast 500 Besuchern war der Verein „entsorgungstechnisch“ einmal mehr vor große Probleme gestellt.“

Die Stadt Köln ist Eigentümerin und Vermieterin des Grundstückes, weshalb ihr auch die notwendigen Instandsetzungen für eine sichere Grundstückseinzäunung obliegen. Die Stadt solle daher auch veranlassen, dass der städt. Toiletten-Container alsbald durch zeitgemäße und vor allem ausreichende Sanitär-Anlagen für alle Kinder ersetzt wird.

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