„Chaos Celebration 5“ – voller Erfolg

Der Abend des 19. März verlief im Stadtgymnasium sehr rockig. Leider gab es viele Bandausfälle, aber dennoch war der Abend ein voller Erfolg.

Während der Planung für Chaos Celebration 5 waren 7 Bands vorgesehen, was bedeuten würde, dass sie unter einem sehr straffen Zeitplan gelitten hätten und sich nicht voll entfalten hätten können. Musiker brauchen immer Zeit zur Entfaltung. Dies ist ein Fakt, der sich niemals ändern wird. Die beiden Bands, die leider weggefallen sind waren Hotte und The Breakbeats. Bei Hotte hatte sich der Lead Gitarrist Alexander Köhler leider am selben Tag den Finger verletzt und konnte deswegen nicht spielen. Bei The Breakbeats gab es leider Differenzen innerhalb der Band. Dies wäre der letzte Auftritt der Breakbeats gewesen, die früher Less is More hießen und einen sehr breiten Fankreis in Porz hatten. Leider fand dieser nicht statt.

Zealous Upbeats

Dafür gab es 5 überragende Bands an diesem Abend: Als erstes kamen die Musikklassen des Stadtgymnasium unter der Leitung von Ralf Müller auf die Bühne. Sie begeisterten das Publikum u.a. mit dem Stück Feel Good Inc.von den Gorillas. Nach dieser Performance kamen die beiden Mädchen Hannah und Linn auf die Bühne, als Zealous Upbeats. Mit zwei Akkustikgitarren und zwei wunderschönen Stimmen begeisterten die beiden nicht nur das Publikum, welches zu dem Zeitpunkt die Aula des Stadtgymnasiums füllte, sondern auch ihren Lehrer Sebastian Frey, der die beiden förmlich zur Performance der Songs drängte, und die anderen Bands, die den Singer-/Songwriter-Stil der beiden vorher nicht zu ernst nahmen. Nachdem das Publikum die visuelle und klangliche Schönheit mit Rufen nach Zugabe und begeistertem Applaus verabschiedete, machte sich wohl die härteste Band des Abends fertig: New Noise. Die Band besteht aus einzigartigen Musikern, wie z.B. Niklas Eßer, Christian Frenser, Max K. (von ehem. Breakbeats) & Nico. Die Performance war laut und vielschichtig, die Ansagen des Frontmanns Max interessant und lustig und die Schlagzeugkünste des “Beckenmeisters Frenser” überragend. Die Masse pogte und moschte zu den Riffs von Niklas und der Bass Nicos dröhnte allen die Ohren weg. Alles in allem eine sehr gelungene Performance. Nach diesem ohrenzerschmetterndem Musikclimax kam die Indieband um Martin Guhlke, die seinen Bruder Max an den Drums und als Backing Vocalist und den Bassisten Michael beinhaltet. Sie spielten rockige, fetzige Musik, die zum “abgehen” war, was der Nachfrage des Publikums nach New Noise entsprach, und rockten die Aula. Nachdem sie Klassiker wie “Same Jeans” von The View spielten,

Traffic Jam

kam als Headliner des Abends Traffic Jam an die Reihe. Das Publikum war “heiß” und T.J. in ihrer Einheitskleidung, die ein bisschen der von “Die Welle” entsprach, auch. Sie rockten die Aula mit hauptsächlich Eigenkompositionen. Unter anderem kamen aber auch noch Rockklassiker, wie z.B. “Are you gonna be my Girl?oder “When the Sun goes down”. Die Band spielte und begeisterte das Publikum bis hin zur Zugabe, die “Auf gute Freunde” hieß und nochmal das letzte aus der Band und aus dem Publikum herrausholte.

Schade, dass The Breakbeats bzw. Less is More nicht dort alles beendeten wo alles angefangen hat, und schade, dass die wunderbare Porzer Band Hotte das Publikum nicht mit “Deutschrock” pogen lassen durfte. Dennoch kann man sagen, dass dies ein sehr gelungener Abend war, dank sehr gutem Sound (danke an Nico S. und Martin G.!) und super Bands.

Danke an alle!

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