Monat: Juli 2011

Arbeitslosigkeit in Porz steigt gegen den Trend

Die Zahlen des Arbeitsmarktberichts für den Juli sind da.

In Köln beträgt die Arbeitslosigkeit 9,8 Prozent oder 50.717 Personen. Binnen Jahresfrist bedeutet dies einen Rückgang um 4,5 Prozent. Dies ist der niedrigste Juli-Stand seit 19 Jahren, auch wenn im Vormonatsvergleich ein leichter Anstieg (Sommerflaute) stattfand.

Arbeitssuchend waren 74.507 Personen (-6,5 Prozent gegenüber Juli 2010) , in dieser Zahl sind auch viele Teilnehmer in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen enthalten. Peter Welters Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Köln: „Die weiterhin robuste Konjunktur belebt den
Kölner Arbeitsmarkt. Allerdings ist – aufgrund des späten Ferientermins in diesem Jahr – auch im August mit einem weiteren saisonalen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen.“

Leider liegen die Zahlen der Geschäftsstelle Porz nicht in diesem Trend:

Die Arbeitslosigkeit ist von Juni auf Juli um 128 auf 6.344 Personen gestiegen. Das waren 159 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Juli 10,0%; vor einem Jahr belief sie sich auf 9,8%.

Statt sinkender Zahlen also ein Anstieg um 2,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Die Arbeitslosigkeit in Porz liegt aber dennoch im Kölner Durchschnitt – die Geschäftsstelle Mühlheim meldet 13,4 Prozent.

Vier Drogendealer in Porz weniger aktiv!

Normalerweise veröffentlichen wir selber  ja keine Pressemitteilungen der Polizei. Bei Bedarf sehen Sie diese aber, soweit sie Porz betreffen, in unserer Rubrik „Porz“ auf der rechten Seite als aktuellen Feed. Doch heute ist das anders.

Denn am Dienstag wurde eine Tätergruppe von der Polizei gefasst, die “ in Porz im größeren Umfang mit Betäubungsmitteln gehandelt hat. Nach bisherigen Ermittlungen nutzten die Tatverdächtigen einen Kiosk, um die Betäubungsmittel zu verkaufen.“ Gefunden wurden bei Hausdurchsuchungen neben Laptops, Handys und einer geringen Menge Betäubungsmittel auch ein scharfe Schusswaffe. Glückwunsch an die Polizei!

Porz: Jedes dritte vierjährige Kind kann zu wenig deutsch

Kölner Bildungsmonitoring – Sprachstandsfeststellung 2010

Im Jahr 2007 zeigte die Schuleingangsuntersuchung in Köln: 18,6 Prozent der Kinder haben unzureichende Deutschkenntnisse. 2009 stieg dieser Wert auf knapp 22 Prozent.

Seit dem Jahr 2009 nun erhebt die Stadt Köln jährlich die Sprachfähigkeit – altersgerechtes und fehlerfreies Sprechen der deutschen Sprache – bei allen vierjährigen Kindern.  Ziel ist es hierbei, den Bedarf an Sprachförderung in deutscher Spache zu ermitteln. Von rund 9.500 Kölner Kindern hatten 2010 insgesamt 29,5 Prozent einen Sprachförderbedarf. Zur Ursachenforschung der Defizite wird dabei  neben der Familiensprache auch der sozioökonomische Hintergrund der Kinder betrachtet. Das Ergebnis: Zwischen Kinderarmut und Sprachförderbedarf gibt es einen starken positiven Zusammenhang – Sozialgeldempfänger haben überproportional Spachförderung nötig.

Detaillierte Daten liegen inzwischen für die Untersuchung 2009 vor: Im Bezirk Porz haben 33 Prozent der Kinder Förderbedarf.

Schwimmen lernen in den Ferien

Die Kölnbäder bieten im Zündorfbad (das Wahnbad hat wegen Reinigungs- und Instandsetzungsarbeiten bis 6. September geschlossen) Kompakt-Schwimmkurse an. Noch gibt es Restplätze für Kinder und Erwachsene.

Die Angebote reichen von Anfänger-Kursen für Kinder ab 5 Jahren über Seepferdchen-, Bronze- und Silber/Gold-Kurse bis hin zu Anfänger- und Technik-Kursen für Erwachsene.

Ein Kompakt-Schwimmkurs umfasst zehn Unterrichtsstunden und kostet in Zündorf 67 Euro zzgl. Schwimmbadeintritt. Anmeldung nur im Zündorfbad direkt!