Karl-Heinz Tillmann

just sitting, and watching the wheels … https://wahnheide.de

„Tschö Bürgerbüro“ Porz: WIR kommen wieder!

Es war für manche der vielen Abschiedsgäste ein wehmütiger Anlass:

Nach über 37 Jahren verlässt die Porzer SPD das gemeinsam auf der Porzer Hauptstr. 327 geführte Wahlkreisbüro ihres bisherigen Bundestagsabgeordneten Martin Dörmann und des  Landtagsabgeordneten Jochen Ott – bis auf Weiteres, wie es heißt …

Porzer Tradition und Institution: „Tschö´ Bürgerbüro!“

Halbzeit: Müde Läufer Friedhelm Lenz (Ex-MdL), Marion Tillmann (SPD-Bürgerbüro Porz) und Jochen Ott (MdL)

Halbzeit: Müde Läufer Friedhelm Lenz (Ex-MdL), Marion Tillmann (SPD-Bürgerbüro Porz) und Jochen Ott (MdL)

Nachdem Martin Dörmann nicht mehr als SPD-Abgeordneter in den Bundestag gewählt und dessen Wahlkreisbüro bereits geschlossen wurde, nimmt nach nun 37 Jahren eine Porzer Tradition und Institution ein vorläufiges Ende:

Nach Tim Cremer und Nadesha Dietz (MdB-Team) verlässt Marion Tillmann im Dezember als letzte Porzer SPD-Wahlkreismitarbeiterin des Landtagsabgeordneten Jochen Ott unsere zentrale Anlaufstelle auf der Porzer Hauptstraße, die hier seit 22 Jahren für alle offen stand.

1980 wurde das SPD-Bürgerbüro zunächst in der Bahnhofstraße eröffnet. Volkmar Schultz war seinerzeit erstmals als Abgeordneter in den NRW-Landtag gewählt worden, dem er von Mai 1980 bis November 1994 angehörte. Nach seiner Wahl zum Bundestagabgeordneten wurde das Büro nach 15 Jahren aus der Bahnhofstr. 47 in die Porzer Hauptstraße 327 verlagert, wo Volkmar Schultz mit dem neuen Landtagsabgeordneten Friedhelm Lenz und – bis zuletzt – Martin Dörmann mit Jochen Ott das gemeinsame Wahlkreisbüro führten.

Wir danken unseren vielen Freundinnen und Freunden, Unterstützern und Wegbegleiter/innen und sagen „Tschö´ Bürgerbüro!“. In den vielen langen Jahren, in denen wir hier gemeinsam gearbeitet haben, hatten wir nicht nur tolle Begegnungen, es sind auch viele Freundschaften entstanden, die bleiben. Dafür sind wir allen sehr dankbar.

Und wir sind gleichermaßen zuversichtlich, dass es nur ein vorläufiges Ende dieser Porzer Tradition bleibt. Denn heute machen wir hier die Türe zu, damit wir vielleicht an anderer Stelle in einer neuen Porzer Mitte wieder ein SPD-Wahlkreisbüro für die Porzerinnen und Porzer eröffnen werden; bis dahin bleiben wir in Kontakt …

Herzlichst

Martin Dörmann Jochen Ott

Jochen Ott: „Busanbindung Gut Leidenhausen muss jetzt kommen“

Das Gut Leidenhausen wird zum Umweltbildungszentrum ausgebaut:

Der Rat der Stadt Köln hat am 14. November 2017 den Ausbau von Gut Leidenhausen zu einem Umweltbildungszentrum beschlossen. Damit wird ein ganzheitliches Umweltbildungskonzept umgesetzt, das insbesondere kostenfreie Angebote für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zur Umweltbildung und zur Vermittlung von Naturerfahrungen vorsieht.

MdL Jochen Ott: „Meine Vision von Porz in 2025“

Am letzten Samstag hatten wir die Gelegenheit, den bevorstehenden Abriss der Hertie-Ruine als weiteren Meilenstein auf dem Weg hin zu unserer neuen Porzer Mitte gebührend zu feiern („Tschüss Hertie“). Endlich nimmt die Wiederbelebung des neuen Porzer Zentrums nun richtig Fahrt auf, und viele Porzerinnen und Porzer fragen sich, wie es danach konkret weitergeht? Wie steht Porz da, wenn wir uns in das Jahr 2025, also 50 Jahre nach der Eingemeindung versetzen?

Dazu stellt der SPD-Landtagsabgeordnete Jochen Ott seine „Vision von Porz in 2025“ vor …

Helmut Schmidt sagte einmal: „Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen!“

Hier bin ich ausnahmsweise nicht einer Meinung mit unserem Altbundeskanzler, denn gute Politik braucht Visionen. Mein Deutschlehrer hat immer gesagt: „Wer nicht weiß, wo er hin will, darf sich nicht wundern, wenn er woanders rauskommt.

„Getreu diesem Motto habe ich meine Vision von Porz im Jahr 2025, 50 Jahre nach der Eingemeindung, aufgeschrieben. Ich weiß, dass nicht alles verwirklicht werden kann, aber je mehr desto besser; -). Und alle sind eingeladen die Chance des Beteiligungsprozesses zu nutzen und ihre Visionen einzubringen.

Meine Vision von Porz in 2025:

Neulich in einem Porzer Eiscafé, die Melodie der diesjährigen Karnevalshymne von Prinz Helmut („Wenn du us Porz bess“) summend, träumte ich vom Jahr 2025. Porz war nun 50 Jahre Teil der Stadt Köln. Mit dem Wassertaxi ankommend steige ich am Rheinufer in Porz Mitte aus. Auf der Rheinpromenade finde ich eine Mobilitätsstation. Leihfahrräder und eine neue Bushaltestelle an der Ecke Friedrich-Ebert-Ufer und Bahnhofsstraße sorgen für eine reibungslose Verkehrsanbindung des Wasserweges. Im Erdgeschoss des Bezirksrathauses lädt ein Steakhaus zum Verweilen ein. Daneben gibt es ein Eiscafé und viel Außengastronomie. In den oberen Etagen des Rathauses befindet sich nun ein Hotelbetrieb der Extraklasse.

Bauspielplatz feierte Sommerfest mit Superlativen

Im 23. Jahr seines Bestehens feierte der Förderverein des Bauspielplatzes ein Sommerfest der Superlative für Jung und Alt. Von 14 Uhr bis kurz vor Mitternacht wurde den Mitgliedern, Anwohnern aus der Nachbarschaft mit rund 500 Besuchern aus dem Umkreis ein abwechslungsvolles Unterhaltungsprogramm geboten, bei dem vor allem die Kinder nicht zu kurz kamen …