Pressemitteilung

TSC Mondial – Sieg für Wilfried und Heidi Rosengart

Höhepunkt des Tanzsportturnier-Wochenendes in Witten-Annen war das Standard-Turnier in der höchsten deutschen Leistungsklasse, der Sonderklasse der Senioren III. Insgesamt 17 Paare waren hierzu aus ganz NRW angereist.

Erstmals starteten Wilfried und Heidi Rosengart vom TSC Mondial Köln bei einem Turnier in der Altersklasse der Senioren III. Über Vor- und Zwischenrunde qualifizierten sich die beiden mit jeweils voller Kreuzchenzahl für die Endrunde. Von Beginn an überzeugten sie Wertungsgericht und Zuschauer mit ihrem ausgewogenen, schwungvollen Tanzen und unterstrichen von Beginn an ihre Ambition auf einen Treppchenplatz.

Im Finale ließen die beiden Mondialer nichts anbrennen. Hoch motiviert und mit hervorragender Flächenpräsenz verwiesen sie die starke Konkurrenz in allen Tänzen auf die Plätze. Unangefochten trugen sie mit klarer Majorität in den Wertungen den Sieg davon!

CDU zu Haushaltsberatungen in der Bezirksvertretung Porz

Wir haben über die Haushaltsberatungen der Bezirksvertretung Porz im Februar berichtet. Hierzu erreicht uns die folgende Stellungname des Porzer CDU-Vorsitzenden Jürgen Hollstein MdL:

Die kritische Einschätzung der CDU-Fraktionsvorsitzenden Claudia Evert hat sich als goldrichtig erwiesen. Zwischenzeitlich ist deutlich geworden, dass der 2009 von OB Jürgen Roters (SPD) vorgelegte Haushaltsentwurf tatsächlich nichts mehr als wertloses bedrucktes Papier, eben Makulatur, ist. Der Oberbürgermeister sieht sich entgegen seiner öffentlichen Ankündigung derzeit nicht in der Lage, konkrete Massnahmen zur Haushaltskonsolidierung vorzulegen, weil er nach eigener Aussage davon ausgeht, dass die Sparliste zu „Heulen und Zähneklappern“ führt. Aus diesem Grund will er die notwendige Haushaltskonsolidierung erst nach der Landtagswahl angehen. Hier wird plumpe Wählertäuschung vorbereitet.

Von der Porzer SPD-Wunschliste wird jedenfalls nicht viel übrig bleiben. Die Forderung nach einer 10%-Erhöhung der bezirksorientierten Mittel mag zwar wünschenswert sein, ist aber angesichts der Haushaltslage schlicht naiv. Dies gilt auch für die Erhöhung der Repräsentationsmittel des Bezirksbürgermeisters.

Die Wirklichkeit wird zeigen, dass die Porzer SPD weder bei ihrem Oberbürgermeister noch bei ihrer Ratsfraktion auf offene Ohren stossen wird. Offenbar haben die Porzer Bezirksgenossen noch nicht mitbekommen, dass Haushaltskonsolidierung nicht über Mehrausgaben zu realisieren ist. Versprechungen sind leicht gemacht, vor allem vor Wahlterminen, aber wichtiger und ungleich schwieriger ist deren Einlösung, vor und nach Wahlterminen!
Lieber Fraktionsvorsitzender Joisten, das ist der klassische Polit-Anfängerfehler: Erwartungen, die man weckt, wollen irgendwann erfüllt sein. Man sieht sich im Leben immer mehrfach und die Bürgerinnen und Bürger messen uns an Taten nicht an Versprechen.

CDU-Vorstand zu Gast bei Aleviten

„Wir Aleviten sind vom Humanismus geprägt. Im Zentrum unseres Glaubens steht der Mensch als eigenverantwortliches Wesen. Wichtig ist uns das Verhältnis zum Mitmenschen, deshalb freuen wir uns über den Besuch der CDU Porz in unserem Zentrum.“ Freundlicher hätte die Begrüßung durch Herrn Durmaz, den Vorsitzenden des alevitischen Zentrums Porz, kaum sein können. Die CDU Porz
setzt damit ihre Tradition der „wandernden Vorstandssitzungen“ auch im Jahr 2010 fort. Die konstituierende Sitzung des Stadtbezirksvorstandes nach der Neuwahl Ende 2009 fand jetzt bei der alevitischen Gemeinde in der Porzer Josefstraße statt. Hier erfuhren die rund 20  Vorstandsmitglieder nicht nur viel über das Alevitentum, sondern konnten auch die sprichwörtliche Gastfreundschaft erleben. Nach einem Einführungsreferat und einer angeregten
Diskussion kamen die Gespräche bei einem reichhaltigen Büffet erst richtig in Gang. „Unsere Frauen haben die Gerichte vorbereitet, die sie selbst am liebsten essen, das findet Ihr in keinem Restaurant.“ Die Porzer Aleviten verstehen sich als aktiver Teil der Porzer Gesellschaft und haben großes Interesse an Kontakten in alle gesellschaftlichen Bereiche. Gute Deutschkenntnisse, selbstbewußte Integration und ein hoher Bildungsanspruch
sind dabei Selbstverständlichkeiten.

Jürgen Hollstein MdL, Vorsitzender der Porzer CDU: „Mit unserem Besuch bei den alevitischen Freunden wollen wir deren Verankerung in Porz unterstützen und ihnen helfen, noch bekannter zu werden. Für die meisten von uns war das der erste Besuch oder sogar die erste Begegnung mit dem Alevitentum; aber alle sind neugierig geworden.“

Porzer Musikschule ohne Leitung

Es blieb leider ein kurzes Gastspiel, das Freya Gladbach an der Porzer Carl-Stamitz-Musikschule gegeben hat. Nach nur wenigen Monaten in der Nachfolge der langjährigen Leiterin Dr. Gisela Blees hat sie ihr Amt niedergelegt.

Der Porzer Bildungspolitiker und CDU-Vorsitzende Jürgen Hollstein ist von der Entwicklung enttäuscht. „Ich begleite und unterstütze die Carl-Stamitz-Musikschule seit 20 Jahren, während der gesamten Zeit ging es darum, das besondere pädagogische Konzept und die Besonderheiten der Schule sowie ihres Fördervereins – machnmal auch gegenüber der Rheinischen Musikschule – zu bewahren. Frau Gladbach danken wir für ihren Einsatz in Porz und bedauern ihre Entscheidung. Möglicherweise hatte sie nicht die erforderliche Rückendeckung für die Arbeit in Porz.

Der kürzlich abgeschlossene Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Köln und dem Förderverein hatte mich optimistisch gestimmt, aber die Entscheidung von Frau Gladbach ist ein herber Rückschlag in der Sache. Die Struktur der Porzer Musikschule ist vielfältig und nicht mit anderen Regionalschulen in der Rheinischen Musikschule zu vergleichen. Die Besonderheit des sehr aktiven Fördervereins, der selber Musikunterricht vermittelt und koordiniert, den die Carl-Stamitz-Musikschule nicht leisten kann, die intensive Kooperation mit dem Stadtgymnasium Porz und die vielfältige Verwurzelung im Kulturleben des Stadtbezirks erfordern erhöhten Aufwand und mehr Zeit.

Dies muss von der zuständigen Beigeordneten und der Leitung der Rheinischen Musikschule anerkannt werden. Die erforderlichen Verfügungsstunden sind gut investierte Mittel im Sinne der Musikerziehung und der kulturellen Bildung unserer Kinder.

Die erfolgreiche Arbeit in Porz sollte als Ansporn und Vorbild für die Musikerziehung in der gesamten Stadt Köln gesehen werden.“