Juergen Hollstein

Personalwechsel bei CDU-Bezirksfraktion

Kurz nach Jahresbeginn 2011 kommt es in der CDU-Fraktion in der Bezirksvertretung Porz zu personellen Veränderungen.

Fraktionsvorsitzende Claudia Evert legt ihr Mandat aus persönlichen Gründen nieder. Ihr folgt Sabine Stiller, die bislang als sachkundige Einwohnerin die Kölner CDU-Ratsfraktion im Gesundheitsausschuss beraten hat. Als Pflegedienstleiterin im Krankenhaus Porz verfügt Sabine Stiller über umfassende Praxiserfahrungen im Gesundheitswesen und konnte dies sehr gut in die politische Arbeit einbringen. „Die Bezirksvertretung ist für mich ein neues Gremium, aber ich bin sicher, dass ich auch hier meine Erfahrungen gut einbringen kann,“ so die neue Bezirksvertreterin, „mit etwas Einarbeitungszeit wollen und können wir für unser Porz sicherlich einiges erreichen.“

Ebenfalls neu, aber mit größerer Erfahrung in der politischen Alltagsarbeit rückt der Zündorfer Thomas Werner in die Bezirksvertretung nach.

CDU Porz informiert sich bei SKM

Vorstandssitzung über Goethe-Shop

„Mir war nicht klar, was der SKM alles macht und wie groß diese Organisation ist, und ich wusste erst recht nicht, dass die so aktiv in Porz sind“ – mit dieser ehrlichen Aussage stand ein Mitglied des Porzer CDU-Vorstandes wahrscheinlich nicht alleine. Die meisten staunten und hörten mit Verwunderung, welches Engagement der Sozialdienst Katholischer Männer in zentraler Lage der Porzer Goethestraße an den Tag legt. Allgemeine Sozialberatung, ambulante Hilfe zur Erziehung, Schuldnerberatung, Betreuungen und der psychosoziale Dienst gegen Suchtgefahren, gemeinsam mit der Drogenberatungsstelle in der benachbarten Friedrichstraße sind rund 30 haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter in Porz aktiv.

Keine Erhöhung der Abwassergebühren

CDU stimmt im Rat gegen weitere Belastung der Bürger

Es ist schon ziemlich happig, was Rot-Grün den Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt für nächstes Jahr zumutet. Erhöhungen von Steuern und Gebühren drohen an allen Ecken: Abfallbeseitigung, Parken, Gewerbesteuer, Stromtarife, Winterräumgebühr und und und

Die CDU spricht sich konsequent gegen Gebührenerhöhungen aus, die nicht zwingend notwendig und betriebswirtschaftlich begründet sind. So konnten die Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) in der letzten Ratssitzung nicht stichhaltig begründen, warum die Abwassergebühren für Niederschlags- und Schmutzwasser in Köln steigen sollten.

Was will die Kölner SPD ?

Vor den Mitarbeitern des Flughafens klingen die Äußerungen des Kölner SPD-Chefs Jochen Ott gut: „Das Verbot des Passagierflugs in der Nacht ist keine wirkliche Lösung des Problems“, sagt er. Im Vergleich seien die Passagiermaschinen relativ leise. Außerdem sei ein Nachtflugverbot rechtlich schwer durchsetzbar.“ (so der Kölner Stadt-Anzeiger vom 01.12.2010)
Ob diese Aussagen auch in Brück oder Rath-Heumar ebenso viel Beifall bekommen hätten wie bei den Flughafen-Mitarbeitern? Es besteht der Verdacht, dass Häuptling Jochen hier mit gespaltener Zunge spricht. Die SPD insgesamt tut dies in jedem Fall: die Landesminister Schneider und Voigtsberger sprechen sich eindeutig für ein Nachtflugverbot aus, der Parteichef äußert sich je nach Publikum und OB Roters steht zum Nachtflug – Meinungsvielfalt oder einfach für jeden eine passende Antwort ?
Vielleicht geht der Weg aber auch in eine ganz andere Richtung: „Die fetten Kracher der Frachtunternehmen müssen vom Himmel.“ – so SPD-Chef Ott. Auch das klingt gut, vor Flughafen-Mitarbeitern und vor Bürgern. Vielleicht wird hier gerade der Weg vorbereitet, um den Kölner Flughafen zukünftig in der Nacht komplett still zu legen. Aber das wollen dann auch die Minister nicht, zumindest noch nicht oder nicht so ganz…..