Eckpunktepapier des Kölner Rat der Religionen

Vereinbarung legt Ziele, konkrete Anliegen und Regeln für Zusammenarbeit fest

Der Kölner Rat der Religionen hat sich in seiner letzten Sitzung einvernehmlich auf ein Eckpunktepapier verständigt. Es legt sowohl die Ziele als auch konkrete Anliegen und allgemeine Regeln für die Zusammenarbeit in dem Forum verbindlich fest.

Wie in der Vereinbarung als wesentliche Ziele genannt werden, will das Gremium einen Beitrag zum Erhalt und zur Förderung des religiösen Friedens in Köln schaffen, die Verständigung über gemeinsame Anliegen fördern, die Vertrauensbildung zwischen den Religionsgemeinschaften stärken und den Dialog zu aktuellen gesellschaftlichen Fragen fördern, die den Wirkungskreis der Religionsgemeinschaften betreffen.

Die Diskussion von Fragen gemeinsamem Interesse, insbesondere, was das interreligiöse und interkulturelle Zusammenleben in der Stadt angeht, aber auch der Austausch mit interreligiösen Arbeitsgemeinschaften sowie die Verständigung auf gemeinsame Anliegen gehören zum Selbstverständnis des Forums. Besondere Anliegen einer einzelnen Religionsgemeinschaft können gemeinsam aufgenommen und unterstützt werden.

Daneben sieht es der Kölner Rat der Religionen auch als seine Aufgabe an, Empfehlungen und Erklärungen zu Themen abzugeben, die den Wirkungskreis der Religionsgemeinschaften betreffen. In diesem Sinne versteht sich das Gremium auch als Ansprechpartner für kommunale Behörden in aktuellen gesellschaftlichen Fragestellungen.

Größe und Zusammensetzung des Forums folgen den Prinzipien der Arbeitsfähigkeit. Sie sollen gleichzeitig die Vielfalt der in Köln vertretenen Religionsgemeinschaften widerspiegeln.

Der Kölner Rat der Religionen wurde im Mai 2006 zum ersten Mal einberufen. Auf Einladung des Kölner Oberbürgermeisters tagt er mindestens zwei Mal im Jahr.

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