THW zeigte seine Einsatzbereitschaft

Auch eine Hüpfburg fehlte nicht

Im Rahmen ihres 40 -jährigen Bestehens lud die THW-Ortsgruppe Porz zum Nachbarschaftsfest. Auf dem großen Hof am Standort Urbach präsentierten sich vielfältige Fahrzeuge und Geräte, viele Mitglieder, „Helfer“ in der THW-Sprache, standen für Erklärungen zur Verfügung.

99 Prozent der Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Im Einsatzfall und für die notwendigen Schulungen werden sie von ihren Firmen freigestellt. Die Firmen erhalten hierfür vom Staat eine Entschädigung.

In Porz ist das THW mit verschiedenen Gruppen aktiv, darunter die Jugendabteilung. Hier sind technisch interessierte Mädchen und Jungen ab 10 Jahren willkommen.

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IKT-Integration: Vom Feldkabel-Telefon über GSM bis zum WLAN

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Pumpe der Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen

[/column] [end_columns]Für die Fachgruppe Führung/Kommunikation steht ein 1996 umgebauter Bus zur Verfügung, der im Bedarfsfall neben einer fünfköpfigen Stabs-Führungsstelle eine Kommunikationszentrale besitzt, die sämtliche Verbindungen zu den mobilen Einsatzkräften und zu sonstigen Kontaktstellen hält. Das Spektrum der zusammenführbaren Verbindungen reicht von Feldkabel-Telefonen über Funkgeräte, Festnetz, GSM bis hin zu LAN und WLAN.

Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen präsentierte ihre Hochleistungs-Schmuitzwasserpumpe. Bei 5.000 Liter Leistung pro Minute ist ein vollgelaufener Kellerraum in fünf Minuten trockengelegt. Den letzten Einsatz hatte dieses Gerät bei den vergangenen Hochwassern in Polen.

Im Fuhrpark des Porzer THW sind auch zwei Gerätekraftwagen älterer Bauart. Zu Gast war ein moderner Gerätekraftwagen aus Olpe. Sein letzter Einsatz war im Winter. Da hat er auf der verschneiten A45 liegengebliebene LKWs die Steigungen hinaufgeschleppt.

20 + 220.000 EURO: "THW-Dreirad" + Gerätekraftwagen 1

Fahrzeug-Dekontamination mit Unterstützung durch die Bundeswehr

Bei Bedarf arbeitet das THW auch eng mit anderen Institutionen zusammen. Dies wurde auf dem Fest bei der Dekontaminationsstreke für Fahrzeuge demonstriert: Die Bundeswehr half mit ihrem großen Bergekran aus.

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