Ausbau Loorweg/Ranzeler Straße mit Kreisverkehr

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Bürgerverein Zündorf e. V. berichtet über einen Erfolg

Herr Reiner Lindlahr, 2. Vorsitzender des Bürgervereines Zündorf e. V. berichtet über den Abschluß der Bauarbeiten des Verkehrs-Kreisels Ankergasse/Loorweg/Ranzeler Straße in Oberzündorf.

Was lange währt, wird nun (fast) gut.

Die Straßenbauarbeiten zur Umsetzung der bereits 2008 beschlossenen fertigen Ausbauplanung für die Straßenabschnitte entlang des Neubaugebietes Loorweg/Ranzeler Straße ( 1. Bauabschnitt Zündorf-Süd! ) sind inzwischen abgeschlossen.

Nach Fertigstellung der rd. 200 Wohneinheiten haben die Anwohner viele Jahre warten müssen, bis im August 2015 endlich mit dem Straßenausbau begonnen wurde. Nach knapp einem Jahr sind diese Arbeiten nun abgeschlossen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Der Kreisverkehr trägt erheblich zur besseren Verkehrssicherheit an dieser gefährlichen Kreuzung bei. Fußwege und Fahrradschutzstreifen bieten wesentlich mehr Raum und Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer.

Die Kosten dieser Baumaßnahme waren seinerzeit 2008 bei der Beschlussfassung mit rd. 1,3 Mio. € kalkuliert.
Nicht ganz zufrieden sind die Zündorferinnen und Zündorfer damit,

 dass die Einfahrt in die Ankergasse durch eine übergroße „Nase“ deutlich erschwert wird (bei Verkehr aus der Ankergasse in den Kreisverkehr ist praktisch keine Einfahrt möglich)

 die Bushaltestelle vom Loorweg (wo sie sich früher befand und wo sie nach der beschlossenen Planung auch wieder hin sollte) im Zuge der Baumaßnahme hinter den Kreisel auf die Ranzeler Straße verlegt wurde.

Dies führt dazu, dass die Haltestellen des 164er-Busses „Porz-Langel-Nord“ und „Oberzündorf“ nunmehr 800 m auseinander liegen, während die nächste Haltestelle „Ranzeler Str.“ nur 400 m entfernt ist.

Damit werden die Fußwege vom Loorweg bzw. Auf dem Loor unzumutbar lang.

Hinzu kommt, dass sich hinter dem auf der Ranzeler Straße haltenden Bus nunmehr der Verkehr aus drei Straßen statt einer staut.

Die Bezirksvertretung, die hierüber nicht vorher informiert wurde, hat dies nach Intervention durch den Bürgerverein ebenfalls kritisiert und eine Überprüfung gefordert. (Ein Test bis Jahresende bleibt abzuwarten).

In Abstimmung mit der Stadtverwaltung hat der Bürgerverein einen Sponsor für die Bepflanzung, Gestaltung und Pflege des neuen Kreisels gefunden – den Gartenbaubetrieb Kalteis. Sobald die Stadt den geplanten Baum in Mitte des Kreisels gepflanzt hat (hoffentlich noch dieses Jahr!), wird die Fa. Kalteis – unterstützt von einigen Mitgliedern des Bürgervereins die Pflanzaktion starten.

Es wäre zu wünschen, dass die Stadt aber jetzt auch bald die Bepflanzung der Grünstreifen an der Ranzeler Straße/ am Loorweg angeht.

Der jetzige Zustand mit wucherndem Unkraut passt so gar nicht zum neuen Straßenbild!

Unverständlich bleibt für den Bürgerverein, dass der Straßenausbau auf dem Loorweg jetzt am Ende des Neubaugebietes aufhört und nicht – wie seit über 30 Jahren von der Bürgerschaft und der Politik gefordert – mit einem Fußweg und Fahradweg/Fahrradschutzstreifen bis Langel fortgeführt wird.

Bezirksvertretung und Stadtrat hatten 1993 hierzu bereits der von der Stadtverwaltung vorgelegten Entwurfsplanung zugestimmt.

Danach sollte ein Straßenneubau mit einer Allee mit Fuß- und Radweg von Langel bis Zündorf einschließlich des heutigen Kreisverkehr erfolgen. Von den Kosten von rd. 3,2 Mio. DM hätte die Stadt 80 % Zuschüsse (Bund/Land) erhalten. Damit hätte man die gesamte Strecke für rd. 0,6 Mio. DM städtischem Anteil erhalten.

Auf Nachfrage beim zuständigen städtischen Amt für Straßen und Verkehrstechnik erklärte der Amtsleiter dem Bürgerverein vor 1 ½ Jahren: „Die Pläne sind bei uns nicht mehr auffindbar“ (!?)

Wir sind hierüber äußerst empört, da die Stadt in den 20 Jahren auch hier Zündorf nicht nur vergessen hat, sondern weil dies auch dazu führt, dass die Anwohner am Loorweg im Bereich des jetzigen Straßenneubaus durch die erheblich gestiegenen Kosten – im Gegensatz zu damals – auch noch über Erschließungsbeiträge zur Kasse gebeten werden!

Der Bürgerverein Zündorf e. V. wird weiter berichten –  auf der Homepage unter http://buergerverein-zuendorf.de/ sind auch die Beiträge stets aktualisiert.

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