Kategorie: ZTM links (nur Redaktion!)

Beiträge, die auf der Titelseite platziert werden. Festlegung nur durch die Redaktion

SPD fordert Dialog über Autobahnbrücke und Deutzer Hafen

Die Porzer SPD ist mit den Entwicklungen beim Neubau des Deutzer Hafens und der Planung einer neuen Rodenkirchener Autobahnbrücke unzufrieden:

„Im Deutzer Hafen entstehen Wohnungen für etwa 6900 Menschen. Gut 6000 Menschen sollen dort ihren Arbeitsplatz finden. Es ist eines der größten Stadtentwicklungsprojekte in Köln und liegt in direkter Nachbarschaft
von Köln-Poll. Im Arbeitsprogramm des Verwaltungsvorstands der Stadt Köln wurde die Veröffentlichung des Verkehrsgutachtens für den Deutzer Hafen für 2020 angekündigt. Vorgelegt wurde es bis heute nicht. Deshalb fragt die SPD-Ratsfraktion jetzt erneut nach dem versprochenen Verkehrsgutachten. Der SPD Ortsverein Poll, Ensen, Westhoven hat sich in der Vergangenheit schon mehrfach mit eigenen Ideen für ein schlüssiges Verkehrskonzept eingesetzt. Vorrangiges Ziel war dabei immer, die Verkehrsbelastung auf der Siegburger Straße nach Möglichkeit zu reduzieren.“

„Scharf kritisiert der SPD-Ortsverein Poll, Ensen, Westhoven die mangelnde Informationspolitik der neugegründeten Autobahn GmbH. Nach Presseberichten plant die zuständige Gesellschaft überraschend einen
Abriss der teilwiese unter Denkmalschutz stehenden Rodenkirchener Brücke. Die Sozialdemokraten fordern in Konsequenz und unverzüglich ein politisches Begleitgremium zum geplanten Autobahnausbau analog zur
Rheinspange im Kölner Süden. Bettina Jureck, SPD-Ortsvereinsvorsitzende: ‚Die Informationspolitik des Vorhabenträgers ist schlichtweg ein Desaster, vielleicht aber auch ein Plan. Man schiebt Corona vor und entscheidet lieber im stillen Kämmerlein. Das Vorgehen der neu gegründeten Autobahn GmbH ist für uns nicht nachvollziehbar. Die Bürger werden im Regen stehen gelassen und die örtliche Anwohnerschaft in den ‚Nebel der Nicht-Information‘ geschickt.‘ “

Abfallgebühren steigen, keine Kalenderzustellung, digitale Alternativen

2021 gibt es beim AWB-Service Änderungen. Den Kalender links suchen Sie vergebens in Ihrem Postkasten? Das geht nicht nur Ihnen so. Denn ab 2021 erhalten sie den gedruckten Abfallkalender nur noch in den städtischen Bürgerämtern. Hier liegt er zur Mitnahme aus, allerdings in deutlich reduzierter Auflage.Alternativ können Sie ihn als PDF downloaden. Klicken Sie einfach auf das Bild links. Aber es gibt Alternativen. Dazu unten mehr.

Also kein gedruckter Kalender in Hausverteilung, Anhebung der Gebühren für die Straßenreinigung um durchschnittlich 0,64 Prozent (Vorjahreserhöhung 4,63 Prozent), für den Abfall um durchschnittlich 1,94 Prozent (Vorjahreserhöhung 2,94 Prozent). So hat es der Rat der Stadt Köln bereits am 10. Dezember beschlossen. Ab 2021 gibt es nun auch 20 Liter- und 40 Liter-Restmülltonnen. Auch gibt es nun auf Antrag auch eine zusätzliche, gebührenpflichtige Biotonne.

Digital hat sich auch etwas getan. Haben Sie Platz auf Ihrer Pinnwand? Dann haben Sie eine Chance, sich den exakten Abfallkalender für Ihre Straße herunter zu laden (siehe Bild rechts). Gezeigt werden dabei nur die Tonnen, die für die jeweilige Hausnummer gemeldet sich. Bei Gemeinschaftstonnen probieren Sie bitte eine Nachbar-Hausnummer. Probieren Sie es selbst. Einfach auf das Bild rechts klicken und Sie kommen zur AWB-Website. Oder hätten Sie lieber eine automatisierte Erinnerung an jede Leerung? Über die AWB-App für Smartphones macht Sie eine Push-Nachricht darauf aufmerksam, wann Ihre Mülltonnen abgeholt werden. So verpassen Sie keinen Abfuhrtermin mehr! Integriert sind weitere Funktionen, so Standort-Karten und eine kostenlose Tauschbörse für Möbel und Ihre gebrauchten „Schätze“.

 

Corona-Impfungen zunächst nur in Pflege- oder Senioreneinrichtungen

Wer heute als über 80-Jähriger hofft, in den nächsten Tagen bereits eine Impfung bekommen zu können, irrt – sofern er oder sie nicht in einer Pflege-  oder Senioreneinrichtung untergebracht ist. Alle Senior*innen, die selbständig leben, müssen sich in NRW erst einmal gedulden. So soll es dann für Sie ablaufen:

  1. In einem ersten Schritt bekommen Sie – wann steht noch nicht fest – entweder von der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein oder über Ihr Meldeamt Post, dass Sie überhaupt impfberechtigt sind und ab wann Sie sich einen Impftermin geben lassen können.
  2. Im zweiten Schritt sollen Sie ab dem im Brief angegebenen Datum die Telefonnummer 116117 anrufen, um zu klären, wann und in welchem Impfzentrum Sie Ihre Impfung erhalten. Voraussichtlich ist dieser Schritt auch online möglich.
  3. Der dritte Schritt ist ein erneuter Brief an Sie, in dem der Impftermin bestätigt wird, Sie weitere Informationen zum Ablauf erhalten und der Unterlagen enthält, die Sie zur Impfung mitbringen.
  4. Im vierten Schritt schließlich suchen Sie zum vereinbarten Termin das angegebene Impfzentrum auf mit den Unterlagen, die zum Impftermin mitzubringen sind. Einlaß in das Impfzentrum erhalten nur Sie, keine Begleitperson; Ausnahmen gelten nur für gesetzliche Betreuer oder für Personen mit Betreuungsverfügung im Bereich der Gesundheitsfürsorge.

Um den Schutz vor einer Coronainfektion zu komplettieren, sind zwei Impfungen im Abstand von 21 Tagen notwendig. Impfberechtigte erhalten beide Termine sofort bei ihrem ersten Anruf der Nummer 116 117. Beide Termine werden postalisch bestätigt.

Die Reihenfolge der Impfungen für Senioren ergibt sich aus der Reihenfolge der Anrufe unter 116117, aber wie gesagt, erst ab dem im ersten Schreiben bekanntgegebenen Datum.

Pflegebedürftige, die nicht in einem Pflegeheim wohnen, können nur durch ein mobiles Team bzw. einen Hausbesuch geimpft werden. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass der entsprechende Impfstoff auch geeignet ist für aufsuchende Verimpfungen. Dies ist beim BionTech/Pfizer-Impfstoff nicht der Fall.

Weitere Detail-Informationen finden Sie in diesem PDF.

Poller Geschichte(n) druckfrisch

Der Poller Bürgerverein hat es geschafft! Die erste Auflage der „Poller Geschichte(n)“ ist fertig. Mit großer Freude nahmen die 1.Vorsitzende Ute Ahn und Beiratsmitglied Peter Berg, der die Geschichte(n) mit viel Herzblut und Engagement zusammengetragen hat, entgegen.

Die dank der Unterstützung der SBK (Sozial-Betriebe-Köln, Standort Poll) frisch gedruckten Bücher konnten noch rechtzeitig vor Weihnachten in Empfang genommen werden.

Auf 80 Seiten haben Poller Bürgerinnen und Bürger mit ganz persönlichen Erinnerungen und Geschichten aus dem (liebenswerten) Stadtteil Poll dazu beigetragen, dass die Geschichte dieses Kölner Veedels lebendig bleibt. In kurzweiligen Erzählungen berichten verschiedene Autorinnen und Autoren über Erlebnisse, Begebenheiten und auch Zufälle, die sich in älterer oder jüngerer Vergangenheit in Poll zugetragen haben.

Ein wunderbares Geschenk mit einem Schutzpreis von 5 Euro, das unter keinem Poller Weihnachtsbaum fehlen sollte. Anfragen für ein Exemplar können an den Bürgerverein Poll e.V. gerichtet werden: Ute Ahn, Vorsitzende Bürgerverein Köln Poll e.V., Grüner Anger 2 B, 51105 Köln, ute.ahn@bv-poll.koeln, oder bergpoll@t-online.de.