Kategorie: ZTM links (nur Redaktion!)

Beiträge, die auf der Titelseite platziert werden. Festlegung nur durch die Redaktion

Porzer bei „Jugend musiziert“ in Köln erfolgreich!

Die vier Preisträger (Foto: CSM/Schwirten)

Vier Schüler der Carl-Stamitz-Musikschule aus den Gitarrenklassen von Blandine Menard und Simon Kletinitch erspielten sich beim diesjährigen Regionalwettbewerb „Jugend musiziert“ in Köln Höchstpreise. Der jüngste Teilnehmer, Benjamin Rode, errang in seiner Altersgruppe einen sehr schönen zweiten Preis und die drei älteren Schüler, Daniel Iwan, Yara Nourmohammadi Ghomi und Tim Hinrichs erspielten sich sogar erste Preise mit Weiterleitung zum Landeswettbewerb. Dieser wird im März ebenfalls in Köln ausgetragen. Die Carl-Stamitz-Musikschule gratuliert ihren erfolgreichen jungen Gitarristen sehr herzlich und drückt die Daumen für die nächste Runde im Landeswettbewerb!

Durch Quartier Deutzer Hafen Verdichtung der Linie 7?

Eine Machbarkeitsstudie der Entwicklungsgesellschaft „moderne stadt“ in Auftrag der Stadt Köln kommt zu dem Ergebnis, das neue Quartier „Deutzer Hafen“ durch zwei Maßnahmen besser an den ÖPNV anzubinden: Eine neue Buslinie 150 mit der Strecke Hafenquartier – Deutzer Bahnhof. Und eine Verdichtung der Linie 7 durch eine neue Stadtbahnlinie 8 mit Langzügen auf der Strecke Porz – Universität / Sülz.

Damit verdichtet sich die Straßenbahnverbindung von Porz auf einen angenäherten 5-Minuten-Takt. Als wesentliche weitere Veränderung wurde gegenüber dem Fahrplanstand 2018 die Verlängerung der Linie 7 bis zur Ranzeler Straße in Zündorf unterstellt.


Geprüft wurden unterschiedlichste Optionen mit neuen Trassierungen einschließlich der Verbreiterung der Deutzer Brücke. Die Unterlagen hierzu finden Sie hier.

(auf der Basis einer Pressemitteilung der Stadt Köln)

Programm „Haus, Hof und Fassaden“ in Porz-Mitte

Mit dem „Haus-, Hof- und Fassadenprogramm“ unterstützt die Stadt Köln in Porz-Mitte die Gestaltung und Herrichtung von Fassaden und Hauswänden sowie Innenhof- und Gartenflächen. Ab sofort können auch Eigentümer*innen, Mieter*innen oder Wohnungseigentümergemeinschaften aus Porz-Mitte Förderanträge bei der Stadt einreichen. Mieter*innen können ebenfalls einen Antrag stellen, sofern eine Einverständniserklärung des Eigentümers vorliegt.

Eine Beratung und Antragstellung erfolgt über das Amt für Stadtentwicklung und Statistik oder den*die ab Frühjahr eingesetzte*n Quartiersarchitekt*in im Büro für Vernetzung und Aktivierung. Gefördert werden unter anderem die farbliche beziehungsweise künstlerische Gestaltung von Außenwänden, die einmalige Beseitigung von Graffiti-Schäden oder die Erneuerung von denkmalgeschützten Hausfassaden. Dabei sind neben Hausfassaden auch Innenhöfe, Gärten oder Gemeinschaftsgrün, zum Beispiel in Form eines Mietergartens, förderfähig. Generell werden bis zu 50 Prozent der anerkannten Kosten bis zu einer Höhe von 15.000 Euro je Förderobjekt übernommen.

Mit dem Programm möchte die Stadt Köln die Wohn- und Aufenthaltsqualität verbessern und dazu anregen, positive Veränderungen an Wohnhäusern und somit am unmittelbaren Wohnumfeld vorzunehmen. Der Förderzeitraum und die Inanspruchnahme von Fördermitteln enden am 31. Oktober 2027. Das Programm ist Teil des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes Porz-Mitte und erfolgt mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik Deutschland im Rahmen der Städtebauförderung.

Weitere Informationen sind auf den Internetseiten der Stadt Köln abrufbar unter oder telefonisch unter 0221/221-37032.

Alle Karnevalsumzüge 2024 in Porz

In diesem Jahr ziehen wieder sechs Karnevalszüge durch Teile des Porzer Stadtbezirks: Fünf Umzüge am Wochenende und am Veilchendienstag der Zündorfer Zoch. Um die Zugwege zu sehen nutzen Sie bitte die Links im Artikel.

Samstag, 10. Februar: Veedelszoch Wahn
ab 13:00 Uhr, Veranstalter: Interessengemeinschaft Wahner Karneval
Aufstellung: Nachtigallenstraße ab Sportplatzstraße
Motto: „Em Veedel jeck, em Hätze bunt
(Das Hallenbad Wahn bleibt wegen dem Umzug am Samstag geschlossen, die BAB-Ausfahrt Richtung Wahn wird ab ca. 12:00 Uhr gesperrt, ebenso alle Nebenstraßen des Zugwegs.) 

Sonntag, 11. Februar

Poller Zoch
ab 10:00 Uhr, Veranstalter: IG Poller Zug
Aufstellung Straße: Am Grauen Stein,
anschließend After Zoch Party in der Ahl Poller Schull.

Rosensonntagszoch Porz
ab 12:00 Uhr, Veranstalter: Festausschuss Porzer Karneval e.V.
Aufstellung: Kölner Straße, Start: Kreuzung Steinstraße/Hauptstraße
Motto: „Wo mer sin is alaaf“

Veedelszoch Porz-Ensen/Westhoven
ab 16:00 Uhr, Veranstalter: Festkomitee Ensen-Westhovener Karneval e.V.
Aufstellung: Kölner Straße, Gilgaustraße
Dauermotto: „Kamelle för uns Pänz

Veedelszoch Porz-Langel
ab 16:15 Uhr, Veranstalter: K.G. Löstige Langeler
Aufstellung: Heinrich-Klein Straße
Motto: „Em Hätze iwich jeck“

Dienstag, 13. Februar: Veilchendienstagszug Zündorf
Zündorfer Lichterzug
ab 17:30 Uhr, Veranstalter: Veilchendienstagsgesellschaft e.V.
Start: Houdainer Straße, Westseite.

GAG trennt sich vom Gebäude Hauptstraße/Poststraße

Der Zustand heute. Foto: GAG Immobilien AG, Ralf Berndt

Die GAG Immobilien AG wird das Gebäude Hauptstraße 352 in Porz-Mitte gegenüber der Lukaskirche nicht denkmalgerecht sanieren. „Die Kosten dafür haben mit fast sechs Millionen Euro ein Ausmaß erreicht, das für uns beim besten Willen nicht mehr wirtschaftlich ist“, sagt GAG-Vorständin Kathrin Möller. Dieser Betrag bezieht sich auf die Errichtung eines neuen Gebäudes bei Integration der denkmalgerecht sanierten Fassade. Deshalb wird das um 1880 errichtete und etwa seit Mitte der 1980er Jahre bis 2019 im Besitz der Stadt Köln befindliche und schon lange leerstehende Baudenkmal über ein Maklerbüro zum Verkauf angeboten.

Ende 2019 übernahm Kölns größte Vermieterin das Gebäude zusammen mit weiteren Flächen an der städtebaulich exponierten Stelle im Porzer Stadtkern. Das Baudenkmal sollte in ein neues Quartier mit zeitgemäßen öffentlich geförderten Wohnungen integriert werden. Schon damals stand fest, dass aufgrund des schlechten Gebäudezustands lediglich die straßenseitigen Hausfassaden denkmalgerecht saniert werden könnten.

Doch während der Neubau von 76 öffentlich geförderten Wohnungen planmäßig im vergangenen Jahr abgeschlossen wurde, traten bei den detaillierten Untersuchungen zur Denkmalsanierung immer neue Schwierigkeiten auf, für die letztlich die Stadt Köln mangels Erhaltungsmaßnahmen verantwortlich ist: Die komplett durchfeuchteten Außenwände lassen sich nicht dauerhaft trockenlegen. Die  Außenwände des mit Jugendstilemelenten 1902 ergänzten Vorbaus haben keine Fundamente, was die Standfestigkeit enorm verringert. Fenster- und Türstürze sind stark beschädigt, die Dacheindeckung ist mangelhaft. Vom Erdgeschoss bis zum Giebel ziehen sich Risse durch das Gebäude. Gesundheitsschädlicher Schwarzschimmel hat den Gesamtzustand weiter verschlechtert und müsste aufwändig beseitigt werden. Der geplante Erhalt der beiden Hausfassaden hätte unter anderem aufwändige Abstützkonstruktionen, eine permanente Wandbegleitheizung gegen die Feuchtigkeit, spezielle Rohbaukonstruktionen zur Einbindung der Bestandsfassade und personalintensive Handarbeit erfordert. Dazu kämen hohe Instandhaltungskosten. All das vor dem Hintergrund rapide gestiegener Baukosten.

Für den Fall, dass der Verkauf nicht gelingt, hat die GAG aber auch schon einen Plan. „Vorsorglich stellen wir bereits jetzt sowohl einen Antrag auf Löschung des Gebäudes aus der Denkmalliste als auch einen Antrag auf Abbruch“, erklärt Kathrin Möller. An Stelle des verfallenen Eckhauses würde dann ein Neubau in der historischen Anmutung des Baudenkmals mit einer energieeffizienten Fassade entstehen.

(Der Beitrag enthält längere Passagen aus einer aktuellen Pressemitteilung der GAG)

Gelungen: Die neue Kinder- und Jugendbibliothek

Die neu gestaltete erste Etage (Foto: porzerleben.de)

Am Freitag wurde die neu gestaltete Kinder- und Jugendbibliothek im ersten Stock der Stadtteilbibliothek Porz eröffnet. Um die Jahrtausendwende eingerichtet, blieb diese Abteilung im Porzer Rathausbau rund 24 Jahre ohne größere Modernisierungen.

Nun ist alles anders: Keine langen Bibliotheksregale überquellend von Büchern, kein Mangel an Sitzgelegenheiten – sondern eine ganze Etage zum Wohlfühlen und voller Aufenthaltsqualität. Die Wände sind farbig gestaltet, es gibt gemütliche Sitzecken ebenso wie Arbeitsplätze für Schüler. Natürlich findet sich auch in großer Zahl Kinder- und Jugendliteratur. Es laden aber zum Beispiel auch zwei große Displays zum Gaming ein, es gibt CDs und DVDs zum Ausleihen und neben einem 3D-Drucker hat die Stadtteilbibliothek sogar einen Lasercutter – der schneidet Papier und Holz und graviert Wörter und Bilder auf verschiedenste Materialien.

„Schnipp“ – Anne Henk-Hollstein, Sabine Stiller, Christian Joisten (Foto: porzerleben.de)

Dr. Vogt im Gespräch mit der Lokalpolitik (Foto: porzerleben.de)

Eröffnet wurde die Etage von der Politik – Bezirksbürgermeisterin und Ratsvertreter schwangen die Scheren (siehe Foto). Der Umbau gelang mit Fördergeldern des Landes NRW. Erfreut zeigte sich Bibliothekdirektorin Dr. Hannelore Vogt, sie steht für das Kölner Strategiekonzept einer nachhaltigen, proaktiven und offenen Stadtteilbibliothek. Daraus ein Kernsatz: „Die Bibliothek ist mit ihren Einrichtungen ein aktiv gelebter „Dritter Ort“, der allen Bürger*innen in einem nichtkommerziellen Rahmen breiten Zugang zu vielfältigen Angeboten und Aktivitäten bietet“. Die Neugestaltung in Porz hat Rita Höft, Leiterin Dezentrales Bibliothekssystem, gemeinsam mit dem Team aus Porz um Yvonne Fischer konzipiert und umgesetzt.

Das Bibliotheks-Team (Foto: porzerleben.de)

Das Publikum bei der Eröffnung bestand aus Lokalprominenz aus Politik und Verwaltung, einer Vertreterin der Landesregierung, Jugendlichen aus dem Berufskolleg, einer Gruppe junger Frauen aus Porz und weiteren Gästen.

Nun sind die Porzer Familien und Jugendlichen aufgerufen, herauszufinden, wie vielfältig die Ausleih- und Nutzungsmöglichkeiten sind, die diese Bibliothek allen Altersgruppen das ganze Jahr über für kleines Geld bietet. Zur Website mit den Angeboten der Stadtteil-Bibliothek geht es hier.