Heinen-Esser (CDU-MdB): Beim Fluglärm Krachmacher beim Namen nennen

Auf die Kritik der SPD an ihren Äußerungen zum Fluglärm hat die CDU-Bundestagsabgeordnete Ursula Heinen-Esser mit einer Antwort reagiert:

Die scheinheilige Kritik aus Reihen der SPD an meinem Engagement für mehr nächtliche Ruhe statt nächtlichem Lärm soll davon ablenken, dass diese Partei versucht, das Problem mit angezogener Handbremse zu lösen. Wer diese Debatte ehrlich führen will, muss die wahren Krachmacher beim Namen nennen. Das sind vor allem einige nächtliche Frachtflieger, deren Lärmwerte teils deutlich über den kritischen Grenzen zahlreicher Lärmwirkungsstudien liegen. Sie werden auch bei einem Passagiernachtflugverbot weiter lärmen. Diese Tatsache verschweigt Herr Ott gerne, da er und seine Genossen in dieser Frage heillos zerstritten sind. Dabei könnten rot-grün mit ihrer Mehrheit im Aufsichtsrat des Flughafens Köln/Bonn schon jetzt vernünftige und selbstbeschränkende Regularien in die Wege leiten – aber Ott und der Kölner Oberbürgermeister Roters stehen hier auf der Bremse”, so Ursula Heinen-Esser

Die Pressemitteilung ihres Büros fährt fort:
Die Kölner Bundestagsabgeordnete hat sich in den vergangenen Wochen intensiv mit Vertretern von Airlines und Flughafen, Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft sowie betroffenen Anwohner ausgetauscht. Sie setzt sich in Berlin als Mitglied des “Gesprächskreises Fluglärm der CDU/CSU-Bundestagsfraktion” nachdrücklich dafür ein, dass die Belange der Lärmbetroffenen in der Politik vertreten werden. Dazu gehören auf allen Ebenen Gespräche mit den Betroffenen und Beteiligten. Die Ergebnisse fließen anschließend in die parlamentarische Arbeit der Abgeordneten ein. Ziel des Gesprächskreises ist es, die gesetzlichen Rahmenbedingungen so auszugestalten, dass ein nachhaltiger Kompromiss zwischen dem Schutz der Gesundheit der Menschen auf der einen und den Interessen der Luftverkehrswirtschaft sowie der wirtschaftlichen Bedeutung der Flughäfen auf der anderen Seite erzielt wird. Der Arbeitsgruppe gehören mittlerweile 21 Abgeordnete der CDU/CSU-Bundestagsfraktion an, deren Wahlkreise in von Fluglärm betroffenen Regionen liegen. “Einen vergleichbaren bundespolitischen Ansatz sehe ich bei der SPD nicht. Das ist schon verwunderlich, zumal sich Herr Ott für ein nationales Flughafenkonzept ausspricht und dabei vollkommen offen lässt, was die SPD dafür tut.”

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