Brecht im Theater “Das Spielbrett”

Nächsten Freitag feiert das “Spielbrett” die erste Premiere seines Ensembles in der neuen Spielzeit. Gezeigt wird die Szenenfolge “Furcht und Elend des Dritten Reiches” von Bertolt Brecht. Das Stück entstand überwiegend in den Jahren 1934 bis 1938 - nach der Machtergreifung der Nazis, aber vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Szenen, denen jeweils ein kurzes Gedicht voraus geht, führen vor Augen, wie der Alltag aller Gesellschaftsschichten vom Faschismus durchdrungen wird, wie die nationalsozialistische Denkart alle Lebensbereiche der Menschen erreicht und Angst und Misstrauen verbreitet. Mit beklemmender Darstellung aber auch mit bitterer Ironie inszeniert Gisela Olroth-Hackenbroch Brechts Analyse der Gesellschaft im deutschen Arbeiter- und Bürgertum vor dem Kriegsausbruch. 

Es spielen: Maria Braun, Rainald Delille, Ludwig Eichinger, Jürgen Gogol, Dana Haase, Ines Hanske, Caroline Jakubowski, Verena Juette, Vera Krapf, Uwe Melchert, Rainer Neuburg, Sabine Neumann, Melanie Sauer, Thomas Traeder.

 

Premiere: Freitag, 2.11., 20 Uhr, im “Theater Das Spielbrett”, Käulchensweg 2 in Köln-Poll (nur noch wenige Karten vorhanden).
Weitere Aufführungen: Sa., 3.11., 20 Uhr, So., 4.11., 18 Uhr sowie Sa., 10.11., 20 Uhr und So., 11.11., 18 Uhr. Samstag, 17.11. und Sonntag, 18.11.,jeweils um 20 Uhr

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