20 Jahre Schulkarneval am Irisweg
Nunmehr zum zwanzigsten Mal feiern die Pänz, das Lehrerkollegium und die Eltern in der Grundschule Irisweg ihr Schulkarnevalsfest. Seitdem die Schule dieses Fest in der Turnhalle feiern kann, haben die Pänz in Anlehnung an den „Alt-Weiber-Karneval“ ihr Fest „Jrön-Jemös-Fastelovend“ genannt. Im Jahr 2000 nahm die Grundschule Irisweg als erste Porzer Schule am Schullzoch der Stadt Köln teil und ist bis heute die einzige Schule aus dem Kölner rechtsrheinischen Süden (Köln-Porz) geblieben.
Das diesjährige Motto nimmt die moderne Kinderbeschäftigung mit elektronischen Spielkonsolen („daddeln“) und sozialen Netzwerken (z.B. Facebook – „Fazzeboch“) aufs Korn und will zeigen, dass man im auch sehr viel Spaß an traditionellen Spielen mit realen Kindern haben kann:
Mer bruche kein Daddele un och kein Fazzeboch-
In d´r Schull han mer Fründe zum Spille jenoch!
Die Kinder verkleiden sich als Spielfiguren, wie sie z.B. für „Mensch ärger dich nicht“ benötigt werden. Die Lehrer sind als Würfel für ein gelungenes Spiel unentbehrlich. Auf dem Prunkwagen der Schule werden viele Spiele und Spielgeräte gezeigt, die man gemeinsam benutzen und bespielen kann anstatt alleine vor dem Computer zu sitzen.
Besonders erwähnenswert:
Seit der Session 2000 begleiten die „Crazy Trumpets and Friends“ die Grundschule Irisweg. Diese Musikgruppe besteht aus ehemaligen Schülern und ihren Freunden und Freundinnen, jetzt fast alle schon Berufstätige oder Studenten. Unterstützt wird die Musikgruppe von der Carl-Stamitz-Musikschule.
Auch fair gehandelte Kamellen sind wieder im Wurfbeutel der Pänz, denn die Schule Irisweg unterstützt die Kampagne „Faire Kamelle im Rheinischen Karneval“ des Weltladens Köln. Damit werden Produzenten in den Entwicklungsländern unterstützt, die ihre Waren selbstständig vermarkten. Somit trägt die Grundschule Irisweg dazu bei, dass es auch im Rest der Welt ein wenig lustiger zugeht. Für dieses Engagement erhielt die Grundschule Irisweg am 03.02.2009 einen Ehrenpreis für 7 Jahre Teilnahme Jecke Fairsuchung „Kamelle aus Fairem Handel“.
