Archiv für Juli, 2010

Theaterabo im Rathaussaal: Es sind noch Plätze frei!

0
8. Juli 2010
Theaterabo im Rathaussaal: Es sind noch Plätze frei!

Die kommende Spielzeit 2010/2011 bietet Theaterfreunden in Porz ein Programm mit unterhaltenden Stücken. In der spielfreien Zeit wird eine neue ansteigende Zuschauer-Podesterie im Rathaussaal eingebaut, so dass wieder eine bessere Sicht gewährleistet ist. Das Theater-Abonnement beinhaltet die fünf folgenden Aufführungen:

Eine mögliche Begegnung - Händel und Bach

Geistreiche Komödie mit Walter Renneisen, Sigmar Solbach und Christian Janda über ein
fiktives Treffen der beiden größten Komponisten ihrer Zeit: Händel und Bach.  Auf höchst unterhaltsame Art und Weise lernt man ihre Nöte und Sehnsüchte, ihr Leben und Schaffen
kennen. Samstag, 13. November 2010, 20:00 Uhr

Weiblich, 45plus, na und!?!

Hitzewallungen, Panikattacken, unkontrollierbare emotionale Ausbrüche – fünf Frauen treffen aufeinander, die alle etwas gemeinsam haben: sie sind Freundinnen und in den Wechseljahren. Mal alleine im Selbstgespräch, mal beim Klönen mit der besten Freundin oder in der Gruppe. In dieser irrwitzig komischen Musikrevue mit Songs und Evergreens aus den 60er, 70er und 80er Jahren singen, tanzen und kalauern sich die jung gebliebenen Ladies durch das Klimakterium und machen aus dem Tabuthema eine vergnügliche Gruppentherapie. Sonntag 19. Dezember 2010, 20:00 Uhr

Schachnovelle

Auf einem Passagierdampfer ist eine bunte Gesellschaft aus Abenteurern und Emigranten versammelt, u.a. Mirko Czentovic, der amtierende Schachweltmeister. Der Industrielle McConner will unbedingt ein Partie Schach mit ihm spielen. Die Partie verläuft vorhersehbar einseitig. McConner fordert eine Revanche, doch auch diesmal ist er klar unterlegen. Bis ein weiterer Passagier namens Dr. Bertram in die Partie eingreift und die sichere Niederlage in ein unerwartetes Remis verwandelt. Welches Geheimnis verbirgt sich hinter den erstaunlichen Spielkünsten des Fremden? Fesselndes Theaterstück mit Gerd Silberbauer in der Hauptrolle, Franz Mey, Judith Steinhäuser u.a. Freitag, 18. März 2011, 20:00 Uhr

Nie wieder Arbeiten

Ausgelacht, verachtet, unter Druck:

Lehrer Werner und Polizist Tom wollen nicht länger als Prügelknaben der Nation herhalten. Durch Vortäuschen psychischer Defekte erreichen sie, dass man ihnen Berufsunfähigkeit attestiert. Doch das lässt beide in eine ernste Ehekrise schlittern, denn ihre Frauen ertragen keine antriebslosen Jammerlappen auf dem heimischen Sofa. So finden sich die Männer bald als depressive Männer WG wieder. Aber zum Glück stehen ihnen die ehemalige Tänzerin Flora und der liebenswerte Schussel Herr Schulz zur Seite. Mit deren Hilfe finden Werner und Tom neuen Sinn im Leben und gewinnen auch ihre Frauen zurück. Spritzige Beziehungskomödie mit Tanja Schumann, Silvia Seidel, Martin Zuhr, Bernd Jäger van Boxen u.a. Samstag, 2. April 2011, 20:00 Uhr

Wenn im Puff dat Licht ausjeht

Schwank in zwei Akten von Barbara Schöller und Peter Millowitsch

Im Jahr 1958 ist alles gut in der jungen Bundesrepublik Deutschland: Das Wirtschaftswunder verheißt Wohlstand für alle – außer für die Besitzer des kleinen Kölner Stundenhotels “Zur blauen Stunde”, Anton und Gina Paffrath (gespielt von Peter Millowitsch und Carmen Heilbrock). Die nämlich sind seit sechs Monaten mit der Miete im Rückstand und mussten schon alle Damen entlassen. Nur Betty Süß (Melanie Steffens) ist ihnen geblieben, aus alter Verbundenheit. Doch dann erscheint am Horizont ein Silberstreifen in Form von Erika und Laurenz Fleißig. Erika, eine alte Schulfreundin von Gina, hat ein gutes Herz und unterstützt soziale Projekte. Anton kommt auf die Idee das Hotel zu einem Heim für gefallene Mädchen umzufunktionieren. Doch das ist nicht so einfach, denn Anton kann in der Kürze der Zeit keinem mehr von seinem Plan berichten. Es beginnt ein Spiel, dessen Ausgang mehr als ungewiss ist. Freitag, 20. Mai 2011, 20:00 Uhr


Das Theater-Abonnement kostet für die 5 Veranstaltungen 87,00 Euro pro Person.

Abo-Bestellung beim Bürgeramt Porz, Frau Marion Usiatycki, Telefon: 0221 / 221-97 334 oder per Mail an Marion.Usiatycki@stadt-koeln.de.

Koalitionsvertrag sieht Nachtflugverbot für Passagierflugzeuge vor

0
8. Juli 2010

Der neue Koalitionsvertrag zwischen NRW-SPD und Bündnis 90 / Die Grünen NRW sieht für den Flughafen Köln-Bonn ein Nachtflugverbot für Passagiermaschinen vor. Über den Vertrag werden am Wochenende die Parteitage der beiden Parteien beschließen. Für die Umsetzung braucht die neue Regierung aber auch Stimmen aus anderen Fraktionen. Die entsprechenden Passagen im Wortlaut:

“NRW und der Flughafen Köln/Bonn sind ein herausragender Standort der Logistikwirtschaft. Damit verbunden sind allerdings für die Bevölkerung erhebliche Lärmbelastungen während der Nacht. Deshalb wollen wir Lärmminderung für den Nachtflugbetrieb systematisch weiter fördern.

Da der Flughafen Köln/Bonn bis heute das bereits im Jahr 1996 mit dem 22-Punkte-Programm eingeforderte Lärmminderungskonzept nicht vollständig umgesetzt und bislang nicht in ausreichendem Umfang verbindliche Lärmminderungsziele festgelegt hat, werden wir die Initiative zur Umsetzung und kurzfristigen Einführung seitens des Landes ergreifen. Wir werden auf der Grundlage der bis Ende 2010 zu erwartenden Ergebnisse der Lärmaktionspläne der Kommunen im Vollzug der EU-Umgebungslärmrichtlinie die Initiative zur Umsetzung und kurzfristigen Einführung ergreifen.

Darüber hinaus wird die Landesregierung das vom Landtag einstimmig beschlossene Verbot nächtlicher Passagierflüge am Flughafen Köln/Bonn zwischen 0.00 Uhr und 5.00 Uhr umsetzen und die notwendigen Schritte umgehend einleiten.”

Den vollständigen Koalitionsvertrag sehen sie hier.

Weitere Artikel zum Thema Fluglärm auf porzerleben.de

Sommer Köln 2010 – Open Air und Eintritt frei

0
7. Juli 2010
Sommer Köln 2010  – Open Air und Eintritt frei

Künstler aus Frankreich, Deutschland, der Türkei, Belgien, der Schweiz, Österreich, Irland, Kolumbien und Chile sind im Sommer Köln zu Gast: Von 15. bis 25 Juli gestalten sie das beliebte Kulturprogramm mit mehr als 50 Veranstaltungen unter freiem Himmel und bei freiem Eintritt.

Die Palette reicht von internationalen Theaterspektakeln über Kinderveranstaltungen bis hin zu Mitmachprogrammen:  Trommelzauber, Salsa am Rhein, Yoga im Park, Radtouren op der Schäl Sick und im Kölner Süden. Wer möchte, kann im “Singenden Biergarten” vor der historischen Kulisse des Fort X seinen ganz persönlichen Soloauftritt wagen. Ob als Celentano Imitator oder Neuauflage von Jupp Schmitz.

Neu ist, dass der Sommer Köln zwar in einer viel kürzeren Zeitspanne, dafür aber nun täglich stattfindet. Das Kinderprogramm läuft vom 23. Juli bis 22. August durch.

Die Homepage mit allen detaillierten Infos ist jetzt online.

Vorstandswahl beim Festausschuss Porzer Karneval

0
6. Juli 2010
Vorstandswahl beim Festausschuss Porzer Karneval

Am 19.05.2010 wurde der Vorstand des Festausschuß Porzer Karneval e.V. auf der Jahreshauptversammlung neu gewählt. Für die kommenden drei Jahre wird der FAS weiterhin von Präsident Stephan Demmer geführt. Wiedergewählt wurden Geschäftsführer Gregor Berghausen, Schatzmeister Dr. Wolfgang Amonat, Literat Stefan Lohe, Koordinator Presse- und Öffentlichkeitsarbeit/Internet Rainer Czakalla, Chef d´Equipe Hartmut Kloß sowie Veranstaltungsmanagerin Luise Bergsch. Der vormalige Technische Leiter Harald Allmich rückte in die Position des Zugleiters auf, nachdem Wolfgang Luther aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand.

Vollkommen neue Gesichter werden dem neuen FAS- Vorstand auch angehören: Andreas Vohs wurde zum Technischen Leiter gewählt, Karsten Werner folgt Heinrich Pütz der aus beruflichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand, in der Funktion als Marketingbeauftragter. Hans Brückner und Thomas Plage Bastian komplettieren den Vorstand als Beisitzer. Stephan Demmer dankte den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit.

Gleichzeitig nahmen die Mitgliedsgesellschaften die Wahner Wibbelstetze als ordentliches Mitglied in den Festausschuß Porzer Karneval auf. Die Wahner Piraten e.V. zählen nun ebenfalls als hospitierendes Mitglied in den Kreis der Dachorganisation des Porzer Karnevals.

Stephan Demmer kommentierte die Jahreshauptversammlung: “Die Wiederwahl ist ein großer Vertrauensbeweis für die erfolgreiche Arbeit des FAS- Vorstands. Auch wenn die wirtschaftlichen Herausforderungen immer größer werden, um Veranstaltungen wirtschaftlich und programmtechnisch zu gestalten und gleichzeitig einen riesengroßen Rosensonntagszug auf die Beine zu stellen, sind wir sicher, den eingeschlagenen Weg zusammen mit den Mitgliedsgesellschaften weiter gehen zu können. Wir sind und bleiben eine hochmotivierte Mannschaft, die noch einiges im Porzer Karneval voran bringen möchte.

Gelungenes Kabarett-Jubiläum Unplugged

0
6. Juli 2010
Gelungenes Kabarett-Jubiläum Unplugged

Am 1. Juli feierte die Veranstaltungsreihe Kabarett Unplugged im Bürgerzentrum Engelshof ihr einjähriges Jubiläum. Das Kabarett im 15-Minuten-Takt fand dieses Mal bei bestem Sommerwetter Open Air statt. Im schönen Innenhof des Engelshofs konnte das treue Publikum das abwechslungsreiche Programm in Biergarten-Atmosphäre verfolgen.

Die Sambagruppe “Urecata Colonia” – seit 6 Jahren hat sie ihr Proben-Hauptquartier im Engelshof – eröffnete den Abend mit den beliebten heißen Rhythmen.

Robert Griess – erster der drei Kabarettisten – befeuerte die Stimmung weiter mit Manager- und Politikerschelte. Von Ackermann bis Westerwelle bekamen von ihm einige ihr Fett weg, die sich in letzter Zeit durch Raffgier und Kahlschlagpolitik einen Namen gemacht haben. Griess erfreute besonders durch Wortspiele wie “Rent a Rüttgers” oder “Trümmer schaffen ohne Waffen” (über den Kölner U-Bahn-Bau).

Cris Revon zielte sodann noch mehr auf die lokalen Befindlichkeiten: Als “Kölner mit Migrationshintergrund ” hat der gebürtige Westfale mit seinem Song “Innere Kanalstraße” einen echten Hit für die Rheinmetropole gelandet, die das starke Oszillieren zwischen Provinzialität und Internationalität zum Ausdruck bringt.

Martin Zingsheim vom “Bundeskabarett” schlug am Piano dann wieder politische Töne an, die beim Vergleich des Bundestags mit einem Kasperletheater noch heiter waren, beim etwas anderen WM-Lied über Afrika aber auch sehr bitter werden konnten. Chris Revon setzte dagegen wieder einen heiteren Kontrapunkt mit dem herrlich albernenen Mitmach-Song “Warum werden immer andere Deutscher Fußballweltmeister”? Robert Griess lieferte abschließend mit seiner Proll-Satire zum Thema Chancengleichheit in der Schule eine beißende Mittelschicht-Kritik.

Ein dem Jubiläum würdiges Programm, vielseitig und niveauvoll – wie immer kurzweilig moderiert von Christian Bechmann (alle Fotos: porzerleben.de).

nächste TERMINE: 5. August, 2. September, 14. Oktober, 4. November, 2. Dezember

Eintritt: 5,- Euro nur an der Abendkasse, Reservierungen unter ticket@buergerzentrum-engelshof.de, tel: 02203 16008

Country Musik mit Hillbilly Deluxe

0
5. Juli 2010
Country Musik mit Hillbilly Deluxe

Eine Country-Band? Ja, richtig gelesen. Hillbilly Deluxe machen Country-Musik und zeigen damit jedem Zuhörer, dass das richtig tolle Musik mit hohem Party-, Spaß- und Tanz-Faktor ist – fernab von deutscher Trucker-Romantik oder irgendwelcher Rock-Musik mit Cowboy-Hut. Hier gibt’s den echten Stoff: hier grooven die Drums, hier knackt die Tele, hier pumpt der Bass, hier heult die Lapstee. Wenn das Trio um Sänger und Multi-Instrumentalist Rufus T. die Bühne entert, kann sich kein Zuhörer der Musik entziehen. Sobald Big John den Groove losrollen lässt, Lil’Flo Angeber-Licks mit der Tele abfeuert und Rufus T. ans Mikro tritt, kann keiner lange die Beine stillhalten. Hier wird aus jedem Zuhörer ein tanzender Fan. Das richtige für die zweite Musik-Nacht, die wir in diesem Jahr auf dem Eltzhof präsentieren.

Fr. 03.09.2010| 20 Uhr | Eintritt: 14 Euro

Eltzhof, St. Sebastianus Str. 10, 51147 Köln

Porzer Minigolfer bleiben in der Landesliga

0
1. Juli 2010

Am 27.06.2010 fand in Haßlinghausen das 6 und somit letzte Meisterschaftsturnier im Minigolf statt.

Bei Temperaturen um die und 18-25 C° startete um 8.30 Uhr das Turnier mit den Mannschaften aus Berg.-Gladbach Odenthal, Wuppertal-Ronsdorf, Bottrop, Bad-Godesberg, Wesel und Porz.

 Mit 586 vor Godesberg 599, Ronsdorf 603, Bottrop, 608, BGO 613 und Porz 625 war auch in Haßlinghausen Wesel nicht zu schlagen

 Die Ergebnisse im einzelnen: Susanne Fischer 98, Katharina Krux 99, Hans Kröll 103, Sigrid Hesker 109, Helene Kröll 112 und Hans Balzer 104. Ersatzspielerin Gisela Balzer spielte eine 114.

 Endstand Tabelle

MSC Wesel 56 : 4 3427
MSC Bad Godesberg 34 : 26 3578
MGC Wuppertal – Ronsdorf 34 : 26 3580
MGC Bottrop 30 : 30 3578
MGC Berg

.- Gladbach – Odenthal

14 : 46 3701
1. Porzer MGC 12 : 48 3676

 Hiermit ist die Meisterschaft der Saison 2009 / 2010 zu Ende weiter geht es jetzt mit der Qualifikation (Westdeutsche Meisterschaften) zur Deutschen Meisterschaft die in diesem Jahr in Trappenkamp (Schleswig Holstein) stattfindet.

 Zu den Westdeutschen Meisterschaften nach Köln-Neubrück wo die Damen und Herren spielen fahren : Susanne Fischer und Helene Kröll

 Johann Michels, Dietger Krost und Sigi Hesker fahren zur Westdeutschen Seniorenmannschaft nach Paderborn. Die Senioren spielen dort ihr Einzel und die Mannschaftsausscheidung. Diese finden am 10./11.07.2010 statt.

Auch in Köln erhöhte Waldbrandgefahr

0
1. Juli 2010

Forstverwaltung bittet um sofortige Hinweise an die Feuerwehr.

Wegen der anhaltenden Trockenheit in den letzten Wochen besteht in den Kölner Wäldern erhöhte Waldbrandgefahr. Besonders in Nadelwäldern können durch den unachtsamen Umgang mit Feuer leicht Brände ausbrechen. Schon eine weggeworfene Zigarettenkippe genügt, um trockenes Gras an Waldrändern zu entzünden.

Die Forstverwaltung der Stadt Köln bittet daher alle Waldbesucher um erhöhte Vorsicht und weist auf die bestehenden gesetzlichen Verbote zum Schutz des Waldes vor Bränden hin. Danach ist es grundsätzlich untersagt, im Wald zu rauchen, Feuer zu machen oder zu grillen. Diese Verbote gelten auch am Waldrand bis zu einem Abstand von 100 Metern. Die Forstverwaltung bittet, schon Rauchentwicklungen oder kleinste Glutherde im Wald mit möglichst genauer Angabe der Örtlichkeit sofort an die Feuerwehr zu melden

Minister rettet Zacheies

0
1. Juli 2010
Minister rettet Zacheies

Der nordrheinwestfälische Umweltminister Eckhard Uhlenberg rettete am 16. Juni 2010 in Köln –Poll den Zacheies des Poller Maigeloogs vor dem gewaltsamen Ertränken im Rhein.

Die Zacheies-Puppe ist die Symbolfigur für „alles Schöne und Üble während des Poller Maispills, das dieses Jahr von April bis Juni dauerte“, so der Reihmeister (Vorsitzender) des Poller Maivereins, Hans Burgwinkel. Die Ursprünge der Strohpuppe, oft auch als Nubbel bekannt, liegen je nach Quelle in heidnischen, christlichen oder mittelalterlichen Ritualen. In Köln-Poll wurde diese alte Maitradition voriges Jahr wiederbelebt und die Puppe nach dem Maifest angeblich in den Rhein geworfen. In der Nacht zum diesjährigen 1. Mai hing er  nach Angaben des Maigeloogs „vollkommen überraschend und zufällig am Haken“ der Poller Maifischer Curry-Fritz und Heinz Steinfeld.

Nachdem er dann im Umzug und auf dem Maifest mitgeführt wurde, wurde er anschließend an der Fassade  des  historischen Gasthauses Alt Poller Wirtshaus aufgehängt.

Zum Ende des diesjährigen Poller Maispills am 16. Juni 2010 wurde er von Andreas Breitfelder sowie dem Inhaber des Alt Poller Wirtshauses, Andreas Hertel, abgeschnitten und von den Kindern der Gemeinschaftsgrundschule Poller Hauptstr. zum Rhein getragen, wo er noch einmal als besonderer Gast das Event um das Einsetzen der Maifische durch den Umweltminister von NRW, Eckhard Uhlenberg und die Umweltministerin von Hessen, Silke Lautenschläger genoss.

Gegen Ende der Veranstaltung nahm der stellvertretende Reihmeister Andreas Breitfelder  mit Andreas Hertel und Albert Trockenbroch den Zacheies vom Maifisch-Transportwagen der Fa. Auto-Laukat. Das Maigeloog schloß sich mit den trauernden und heulenden Frauen, Andrea Breitfelder, Edelgard Wilbertz und  Elfriede Klein an und ging zum Wasser, um den Zacheies in den Rhein zu werfen und somit zu ertränken

Durch das eindringliche Heulen wurde Minister Uhlenberg aufmerksam und fragte Hans Burgwinkel, was da vorginge. Nachdem ihm das traditionelle Ritual erklärt worden war, erinnerte der Minister daran, dass das Ertränken des Zacheies bereits vor ca. 100 Jahren verboten wurde, weil während der Feier- und Kirmessaison zu viele Puppen im Rhein schwammen und die Netze der Fischer zerstörten.

Nach kurzer Überlegung riet der Minister dann dem Maiverein, den Zacheies auf einem Privatgrundstück nicht zu tief und sorgsam zu vergraben, damit er nächstes Jahr unbeschadet wieder zum Maispill ausgegraben werden könne.

Reihmeister Burgwinkel zögerte, stoppte aber dann sofort das Ertränken in letzter Sekunde und beauftragte Andrea und Andreas Breitfelder, den Zacheies so schnell wie möglich entsprechend den Anweisungen des Ministers zu begraben.

Obwohl zunächst traurig, freut sich das Maigeloog, dass das Zacheiesbegräbnis nach dem priesterlichen Segen im letzten Jahr nun auch einen ministeriellen Segen erhielt, was bundesweit einzigartig sein dürfte.

Da alle nach der Aktion freudig zusammenstanden, fragt sich der unbedarfte Zuschauer, ob dies alles nicht ein abgekarteter origineller Spaß war…

www.pollermaigeloog.de

Zeugnistelefon hilft bei schulischen Problemen

0
1. Juli 2010

Schulpsychologen bieten Schülern, Eltern und Lehrern Beratungsgespräche an.

Zur Ausgabe der Zeugnisse in den Kölner Schulen bietet der Schulpsychologische Dienst der Stadt Köln erneut einen zusätzlichen telefonischen Beratungsdienst für Schülerinnen und Schüler mit Schulproblemen und deren Eltern an.

Ratsuchende können das “Zeugnistelefon” unter der Telefonnummer 0221 / 221 – 29001 am Montag, 12. Juli 2010, am Dienstag, 13. Juli 2010, und am Mittwoch, 14. Juli 2010, jeweils von 9 bis 17 Uhr erreichen und in einem vertraulichen Beratungsgespräch mit einer Schulpsychologin oder einem Schulpsychologen über ihre Sorgen und aktuellen Schulprobleme sprechen. Auch Lehrer, Schulleiter und andere an Schulthemen interessierte Bürger können das “Zeugnistelefon” für ihre Fragen nutzen.

Nicht nur zur Zeugnisausgabe, sondern ganzjährig können Schüler und Eltern unter der Adresse Schulpsychologie@stadt-koeln.de per E-Mail Kontakt mit den Fachleuten für Schulprobleme aufnehmen. Telefonisch ist der Schulpsychologische Dienst ganzjährig während der normalen Dienstzeiten unter den Nummern 0221 / 221 – 29001 und 29002 erreichbar.

Schulpsychologischeer Dienst der Stadt Köln