Soziales

Alles rund um Soziales und Gesundheit: Themen, Gruppen, Aktivitäten

Minister rettet Zacheies

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1. Juli 2010
Minister rettet Zacheies

Der nordrheinwestfälische Umweltminister Eckhard Uhlenberg rettete am 16. Juni 2010 in Köln –Poll den Zacheies des Poller Maigeloogs vor dem gewaltsamen Ertränken im Rhein.

Die Zacheies-Puppe ist die Symbolfigur für „alles Schöne und Üble während des Poller Maispills, das dieses Jahr von April bis Juni dauerte“, so der Reihmeister (Vorsitzender) des Poller Maivereins, Hans Burgwinkel. Die Ursprünge der Strohpuppe, oft auch als Nubbel bekannt, liegen je nach Quelle in heidnischen, christlichen oder mittelalterlichen Ritualen. In Köln-Poll wurde diese alte Maitradition voriges Jahr wiederbelebt und die Puppe nach dem Maifest angeblich in den Rhein geworfen. In der Nacht zum diesjährigen 1. Mai hing er  nach Angaben des Maigeloogs „vollkommen überraschend und zufällig am Haken“ der Poller Maifischer Curry-Fritz und Heinz Steinfeld.

Nachdem er dann im Umzug und auf dem Maifest mitgeführt wurde, wurde er anschließend an der Fassade  des  historischen Gasthauses Alt Poller Wirtshaus aufgehängt.

Zum Ende des diesjährigen Poller Maispills am 16. Juni 2010 wurde er von Andreas Breitfelder sowie dem Inhaber des Alt Poller Wirtshauses, Andreas Hertel, abgeschnitten und von den Kindern der Gemeinschaftsgrundschule Poller Hauptstr. zum Rhein getragen, wo er noch einmal als besonderer Gast das Event um das Einsetzen der Maifische durch den Umweltminister von NRW, Eckhard Uhlenberg und die Umweltministerin von Hessen, Silke Lautenschläger genoss.

Gegen Ende der Veranstaltung nahm der stellvertretende Reihmeister Andreas Breitfelder  mit Andreas Hertel und Albert Trockenbroch den Zacheies vom Maifisch-Transportwagen der Fa. Auto-Laukat. Das Maigeloog schloß sich mit den trauernden und heulenden Frauen, Andrea Breitfelder, Edelgard Wilbertz und  Elfriede Klein an und ging zum Wasser, um den Zacheies in den Rhein zu werfen und somit zu ertränken

Durch das eindringliche Heulen wurde Minister Uhlenberg aufmerksam und fragte Hans Burgwinkel, was da vorginge. Nachdem ihm das traditionelle Ritual erklärt worden war, erinnerte der Minister daran, dass das Ertränken des Zacheies bereits vor ca. 100 Jahren verboten wurde, weil während der Feier- und Kirmessaison zu viele Puppen im Rhein schwammen und die Netze der Fischer zerstörten.

Nach kurzer Überlegung riet der Minister dann dem Maiverein, den Zacheies auf einem Privatgrundstück nicht zu tief und sorgsam zu vergraben, damit er nächstes Jahr unbeschadet wieder zum Maispill ausgegraben werden könne.

Reihmeister Burgwinkel zögerte, stoppte aber dann sofort das Ertränken in letzter Sekunde und beauftragte Andrea und Andreas Breitfelder, den Zacheies so schnell wie möglich entsprechend den Anweisungen des Ministers zu begraben.

Obwohl zunächst traurig, freut sich das Maigeloog, dass das Zacheiesbegräbnis nach dem priesterlichen Segen im letzten Jahr nun auch einen ministeriellen Segen erhielt, was bundesweit einzigartig sein dürfte.

Da alle nach der Aktion freudig zusammenstanden, fragt sich der unbedarfte Zuschauer, ob dies alles nicht ein abgekarteter origineller Spaß war…

www.pollermaigeloog.de

THW zeigte seine Einsatzbereitschaft

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29. Juni 2010
THW zeigte seine Einsatzbereitschaft

Im Rahmen ihres 40 -jährigen Bestehens lud die THW-Ortsgruppe Porz zum Nachbarschaftsfest. Auf dem großen Hof am Standort Urbach präsentierten sich vielfältige Fahrzeuge und Geräte, viele Mitglieder, “Helfer” in der THW-Sprache, standen für Erklärungen zur Verfügung.

99 Prozent der Mitglieder sind ehrenamtlich tätig. Im Einsatzfall und für die notwendigen Schulungen werden sie von ihren Firmen freigestellt. Die Firmen erhalten hierfür vom Staat eine Entschädigung.

In Porz ist das THW mit verschiedenen Gruppen aktiv, darunter die Jugendabteilung. Hier sind technisch interessierte Mädchen und Jungen ab 10 Jahren willkommen.

Für die Fachgruppe Führung/Kommunikation steht ein 1996 umgebauter Bus zur Verfügung, der im Bedarfsfall neben einer fünfköpfigen Stabs-Führungsstelle eine Kommunikationszentrale besitzt, die sämtliche Verbindungen zu den mobilen Einsatzkräften und zu sonstigen Kontaktstellen hält. Das Spektrum der zusammenführbaren Verbindungen reicht von Feldkabel-Telefonen über Funkgeräte, Festnetz, GSM bis hin zu LAN und WLAN.

Die Fachgruppe Wasserschaden/Pumpen präsentierte ihre Hochleistungs-Schmuitzwasserpumpe. Bei 5.000 Liter Leistung pro Minute ist ein vollgelaufener Kellerraum in fünf Minuten trockengelegt. Den letzten Einsatz hatte dieses Gerät bei den vergangenen Hochwassern in Polen.

Im Fuhrpark des Porzer THW sind auch zwei Gerätekraftwagen älterer Bauart. Zu Gast war ein moderner Gerätekraftwagen aus Olpe. Sein letzter Einsatz war im Winter. Da hat er auf der verschneiten A45 liegengebliebene LKWs die Steigungen hinaufgeschleppt.

Bei Bedarf arbeitet das THW auch eng mit anderen Institutionen zusammen. Dies wurde auf dem Fest bei der Dekontaminationsstreke für Fahrzeuge demonstriert: Die Bundeswehr half mit ihrem großen Bergekran aus.

Sommerfest am Alexianer Krankenhaus

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28. Juni 2010
Sommerfest am Alexianer Krankenhaus

Bei strahlendem Wetter feierte das  Alexianer Krankenhaus in Ensen am Samstag sein Sommerfest. Inzwischen ist diese Veranstaltung seit vielen Jahren auch ein beliebtes Nachbarschaftsfest. Der Zuspruch wächst von Mal zu Mal. Die Leiterin des Freizeitzentrums, Liz Garms, moderierte das kurzweilige Veranstaltungsprogramm:

Auf der Bühne sang zunächst der Kinderchor “Pänz vom Erlenweg” (GGS Erlenweg, Bickendorf). Danach zeigte die Carl-Stamitz-Musikschule von 15 Uhr bis kurz vor 20 Uhr, wie vielfältig ihre Ensembles sind: Nach dem Durdelsackorchester traten das Folk-Ensemble, das Percussion-Ensemble und das Jazz-Pop-Rock-Ensemble auf. Den Abschluss bildete das Blasorchester der Musikschule.

Für die Gäste gab es neben vielfältigen Beköstigungen eine Tombola, den Flohmarkt des Verein Porzer Bürger, Erzeugnisse der Holzwerkstatt und eine Schmuckstand. Die Kinder vergügten sich mit Lokomotivenfahrten, Schminken, bei der Luftballonaktion und auf der Kinder-Sommer-Rallye.

Aber auch Informationen wurden geboten: Der Krankentransportdienst Spies präsentierte seine Fahrzeuge und Erste-Hilfe-Maßnahmen, Einsatzwagen der Feuerwehr waren zugegen und die Ambulanz Köln vertreten.

Wer das Sommerfest dieses Jahr verpasst hat: Im nächsten Sommer ist es ja wieder soweit…

40 Jahre BLAU & Spaß dabei! Das THW feiert Jubiläum

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21. Juni 2010
40 Jahre BLAU & Spaß dabei! Das THW feiert Jubiläum

Der Ortsverband Köln-Porz des Technischen Hilfswerks kann dieses Jahr sein 40-jähriges Bestehen feiern und lädt am 26. Juni zu einem Fest ein.

Seit 1950 gibt es das THW bereits – es hat den Status einer Bundesanstalt und gehört organisatorisch zum Geschäftsbereich des Bundesministers des Innern. Damals gegründet als ziviler Ordnungsdienst im Katastrophenfall, ist das THW inzwischen weltweit mit humanitären Hilfeleistungen im Einsatz. 99 Prozent der THW-Angehörigen arbeiten ehrenamtlich im THW. Als 1999 das THW nach Orkan „Lothar“ bei der Beseitung der Schäden in Frankreich half, wurden seine Helferinnen und Helfer von der dortigen Bevölkerung als “Blaue Engel” bezeichnet.

Der eigenständige Ortsverband Porz wurde 1970 gegründet. 1975 erfolgte die Umbenennung in “Köln-Porz”. Im selben Jahr wurde auch die erste Jugendgruppe gegründet. Heute sind im Ortsverband rund hundert Helferinnen und Helfer aktiv. Sie haben seit 1999 im ehemaligen GEW-Gebäude in der Bartholomäusstraße ihr Hauptquartier. Der Ortsverband war in jüngster Vergangenheit bei der Sturmschädenbeseitigung nach dem Orkan Xynthia im Einsatz und auch bei Bergungsarbeiten nach dem Einsturz des Kölner Stadtarchivs. Die Jugendarbeit spielt eine wichtige Rolle: Mädchen und Jungen zwischen 10 und 17 Jahren werden mit viel Spiel und Spaß an die späteren Aufgaben im Zivilschutz herangeführt.

Tanzen – Fitness für Ältere und Senioren

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7. Juni 2010

Ob allein, zu zweit oder in großer Runde – Tanzen ist eine Fitnesskur für Körper und Geist. Keine andere Freizeitaktivität vereinigt in sich Spaß, Geselligkeit und Gesundheit.

Im Gesellschaftskreis „Tanz für Ältere“ des TSC Mondial treffen sich Alleinstehende und Paare, die den Spaß am Tanzen wieder entdeckt haben. Neben dem Interesse an der Bewegung stehen Freude, Entspannung und Geselligkeit im Vordergrund. Der Alltagsstreß wird abgebaut und gleichzeitig werden Körper und Geist gestärkt und fit gehalten. Für eine Teilnahme sind weder ein Partner noch Tanzkenntnisse erforderlich. Der Einstieg in diese Gruppe ist jederzeit möglich. 2 kostenlose Schnupperstunden für Interesssierte.

Man trifft sich: Montags 18:00 – 19:00 Uhr im Clubheim des Tanzsportclub Mondial e.V., Max-Reichpietsch-Straße (hinter Zollamt), Köln-Porz-Wahn. Weitere Infos: Barbara Köller, Tel. 0 22 03/8 23 62.

Physikersiedlung in Eil erhält Kindergarten

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25. Mai 2010
Physikersiedlung in Eil erhält Kindergarten

Bis circa Mitte 2010 erhält die “neue Physikersiedlung” einen 5-zügigen Kindergarten, der zwei integrierte Gruppen, zwei Kindergartengruppen für Kinder ab 3 Jahren und eine Kindergartengruppe beinhalten wird. Dies teilt die Interhouse Immobilien GmbH mit. Für insgesamt 100 Kinder werden damit Kindergartenplätze geschaffen. Der Kindergarten liegt in der “Helmholtzstraße” im unteren Bereich und ist damit für alle Eltern und Kinder in der Siedlung fußläufig in 2-3 Minuten zu erreichen. Träger der KiTa ist die Stadt Köln.

Die neue Physikersiedlung in Eil ist aus einer ehemaligen Belgiersiedlung entstanden. Sie trägt ihren Namen, weil ihre Straßen mit berühmten Physikern bezeichnet sind.  Seit dem Verkaufsstart vor ca. 4 Jahren haben bereits mehr als 250 Familien Wohnungen oder Häuser gekauft. Die Gesamtfertigstellung des Projektes ist für das Jahr 2012 geplant. Dann werden 250 Reihen- und Doppelhäuser, ein Kindergarten, mehrere Spielplätze und 120 Eigentumswohnungen in 19 Mehrfamilienhäusern fertiggestellt sein.

Landespolitiker Jürgen Hollstein zu Gast bei Frühlingsfest

19. Mai 2010

Das Interkulturelle Zentrum Familienwelt e.V. in Köln Porz lud Anfang Mai in seine Vereinsräume zum Frühlingsfest ein.

Unter der Anleitung der Vereinspädagogen studierten Kinder im Alter von 3 bis 12 Jahren eine 1 ½ stündige Unterhaltungsshow für ihre im Publikum anwesenden Eltern ein.

Auf dem Programm standen zahlreiche Tanz und Gesangseinlagen der jungen Teilnehmer.  Aus aktuellem Anlass wurden aber  auch die Mütter wegen des Muttertages mit Blumen und selbst gebastelten und liebevoll bemalten Schmuckkästchen beschenkt.

Im Laufe der Veranstaltung rezitierten die älteren Kinder Gedichte des berühmten russischen Kinderbuchautors und Dichters Genrich Sapgir. Zur besonderen Attraktion wurde hierfür als Unterstützung und theatralisches Element ein Schattenspiel aufgeführt, dass die Inhalte der vorgetragenen Gedichte auf einer Leinwand zum Leben erweckte.

Besonders freuen sich die Kinder über den Besuch des Landtagsabgeordneten Jürgen Hollstein(CDU), der sich in seiner politischen Arbeit intensiv für Familien- und Integrationsahngelegenheiten einsetzt. Hollstein wohnte der Veranstaltung nicht nur als Besucher bei. Er unterhielt sich  mit den Eltern und Kindern,  zur Überraschung aller spendete  er für dieses Frühlingsfest auch das Kaffee- und Kuchenbuffet.

Oberbürgermeister will zu Gesprächsrunden über Doppelhaushalt einladen

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7. Mai 2010

In einer Pressemitteilung kündigt Oberbürgermeister Jürgen Roters an, er wolle parallel zu den Haushaltsberatungen in der Verwaltung zusammen mit dem Stadtkämmerer in mehreren Gesprächsrunden alle gesellschaftlichen Kräfte einladen, um ihre Anregungen, Besorgnisse und Zielvorstellungen aufzunehmen. “Es ist mir wichtig, dass die gesamte Stadtgesellschaft an diesem schwierigen Prozess beteiligt ist.” Die Anregungen aus den Gesprächen sollen dann aktuell in die Haushaltsberatungen einfließen. Doch der OB bremst sogleich die Erwartungen:

“Eins sage ich ganz deutlich: Die Gesprächsrunden können angesichts der dramatischen Haushaltsituation der Stadt Köln nicht dazu dienen, vorab einzelnen gesellschaftlichen Gruppen Zugeständnisse einzuräumen. Es ist mir aber wichtig, aus diesen einzelnen gesellschaftlichen Bereichen die besonderen Nöte und Bedürfnisse zu erfahren, um sie in unseren stadtinternen Prozess einbringen zu können.”

Nach der aktuellen bundesweiten Steuerschätzung werden die Steuereinnahmen der Städte und Gemeinden in diesem Jahr um voraussichtlich 2,9 Milliarden Euro gegenüber 2009 sinken. Das Loch in den kommunalen Kassen wird also noch größer. “Die Prognosen sind dramatisch”, so der Oberbürgermeister . “Wir müssen jetzt so schnell wie möglich ermitteln, welche Auswirkungen dieser Trend für die Region und die Haushaltslage der Stadt Köln hat. Die Zahlen werden dann aktuell in unsere Haushaltsplanungen einfließen.”

Für die weiteren Planungen hat OB Roters folgenden Zeitrahmen festgelegt: Ab dem Anfang der kommenden Woche wird der Stadtkämmerer die so genannten “Chefgespräche” mit der Dezernentin und den Dezernenten führen, in denen die Ergebnisse der “Task Force”, die seit Jahresbeginn alle Haushaltspositionen der Stadt Köln durchleuchtet hat, sowie weitere Einsparpotenziale abgeklärt werden. In der Sitzung des Stadtvorstands am 18. Mai 2010 wird der OB dann gemeinsam mit den Beigeordneten das Thema Geschäftsprozessoptimierung und Zielprioritäten diskutieren. In den Stadtvorstandssitzungen am 25. Mai und 1. Juni 2010 wird das Gremium dann den konkreten Doppelhaushalt beraten. Er wird anschließend am 13. Juli 2010 in den Rat eingebracht und von den Ratsfraktionen diskutiert. Die Verabschiedung des Doppelhaushalts soll am 7. Oktober 2010 erfolgen.

Kleine Porz-Statistik. Heute: Wohnen

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4. Mai 2010

Nach durchschnittlich 7,9 Jahren findet in Porz ein Wohnungswechsel statt. Diese Wohndauer beträgt in Libur 10,5 Jahre. In ganz Köln kommt nur Riehl über diesen Wert. Überdurchschnittlich ist die Wohndauer auch in  Grengel, Wahnheide, Zündorf, Gremberghoven, Urbach, Finkenberg. Hingegen lebt man in Eil und Wahn nur durchschnittlich 6,5 Jahre in derselben Wohnung, in Elsdorf gar nur 5,9 Jahre.

Im Stadtbezirk Porz gab es zum Jahresende 2008 insgesamt 17.207 Wohngebäude. Der Stadtteil Zündorf führt die Liste mit 2515 Gebäuden an. Den höchste Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern hat jedoch Libur: Von 301 Gebäuden wohnen in 91 Prozent nur eine oder zwei Familien. Langel folgt mit 89,8 Prozent. Ganz anders Gremberghoven: Hier sind nur 45, 7 Prozent der 374 Wohngebäude Ein- oder Zwiefamilienhäuser. Übrigens: Finkenberg liegt mit 72,8 Prozent durch seine vielen Einfamilienhäuser nahezu im Schnitt aller Porzer Stadtteile, denn der beträgt 72,5 Prozent. Köln insgesamt hat 59,1 Prozent.

Betrachtet man die Statistik nach der Zahl an Wohnungen,  so ergibt sich ein anderes Bild: Von den 51.050 Wohnungen im Stadtbezirk Porz liegen über 6.600 in Porz-Zentrum und knapp 6.200 in Urbach.  Es folgen mit je rund 5.500 Poll und Zündorf.  Der Anteil an öffentlich geförderten Wohnungen ist in Finkenberg mit großem Abstand am höchsten: Hier sind es 41,7 Prozent. Es folgt – unvermutet – Elsdorf mit 17,3 Prozent. Hingegen kommen Wahnheide, Westhoven und Gremberghoven auf jeweils unter 0,5 Prozent.
Die größten Wohnflächen je Wohnung finden sich in Libur – 105,6 qm. Auch Langel kommt noch auf 99,1 qm. Die kleinsten Wohnungen hat Gremberghoven, durchschnittlich 65,3 qm. In Porz-Zentrum sind die Wohnungen im Mittel 71,5 qm groß. Der Porzer Durchschnitt beträgt 78,9 qm, Köln insgesamt hat 71,5 qm.

Auf den einzelnen Einwohner hin betrachtet hat jeder Porzer im Schnitt 37,8 qm Platz nur für sich. Das ist auch in etwa der Kölner Durchschnitt. Stellt man Wohnfläche und Bewohnerzahl ins Verhältnis, dann hat der Westhovener den meisten Platz: 44,7 qm pro Person sind nahezu Rodenkirchener Verhältnisse. Auch Langel, Esdorf und Libur erreichen oder überschreiten die 43 qm-Marke. Beengter geht es in Finkenberg mit 31,2 qm und Gremberghoven mit 28,9 qm pro Kopf zu.

(Wird fortgesetzt)

Teil 1 der kleinen Porz-Statistik finden Sie übrigens hier.

U3-Ausbau – Kinder- und familienfreundliche Politik kommt an

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3. Mai 2010

CDU-Landtagsabgeordneter Jürgen Hollstein: Bund und Land investieren massiv.
„Für den Ausbau des Betreuungsangebots für Kinder unter drei Jahren hat die Stadt Köln bislang rund 3,6 Mio Euro erhalten. Insgesamt hat das zuständige Landesjugendamt über 5,3 Mio Euro für 282 Projekte in Köln bewilligt. Das tut der heimischen Bauwirtschaft gut, vor allem aber ist es ein Glücksfall für Eltern und Kinder”, freute sich der CDU-Landtagsabgeordnete Jürgen Hollstein heute über die aktuell gemeldeten Zahlen der Landesjugendämter.

Landesweit stehen zum Ausbau des Betreuungsangebotes für Kinder unter drei Jahren rund 510 Millionen Euro zur Verfügung. Annähernd 6.500 Einzelmaßnahmen wurden bewilligt, mit denen rund 38.000 Betreuungsplätze geschaffen werden. Zum 1. August 2010 fördert das Land 90.000 Betreuungsplätze für Unterdreijährige. Die Anträge auf Investitionsmittel werden von den Bewilligungsbehörden sukzessive abgearbeitet.

Der Abgeordnete zeigte sich zuversichtlich, dass mit diesen Investitionen spätestens im Jahr 2013 für jedes Kind ab einem Jahr, für das die Eltern einen Betreuungsplatz in einer Kindertageseinrichtung oder in Kindertagespflege wünschen, ein entsprechendes Angebot bereitstehen könne. „Damit wird der Bedarf gedeckt, für mehr Eltern besteht nun die Chancen, Familie und Beruf miteinander zu vereinbaren“, betonte Jürgen Hollstein. „Noch vor fünf Jahren – unter Rot-Grün – glich ein Betreuungsplatz für ein unterdreijähriges Kind einem Sechser im Lotto. Heute haben wir landesweit ein bedarfsgerechtes Angebot. Und der Ausbau geht weiter.“

Der CDU-Landtagsabgeordnete dankte den Trägern sowie den Beschäftigten in den Kindertageseinrichtungen und den Tagespflegern für ihre wichtige Arbeit: „Wenn wir uns heute nicht nur über mehr Betreuungsplätze für die Kleinsten freuen können, sondern auch über mehr Qualität und bessere frühe Bildung, dann liegt das nicht zuletzt am großen Engagement der Fachkräfte vor Ort. Dafür bin ich dankbar“, so der Abgeordnete.