Porz

Weitere Beiträge zu Porz: Historisches, Natur, …

Baumfrevel nun auch in Wahn

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20. Mai 2010
Baumfrevel nun auch in Wahn

Schon wieder haben bisher nicht bekannte Täter einen städtischen Baum abgesägt.

Ein Ahorn in der Burgallee in Porz-Wahn wurde Opfer der Baumfrevler. Der Baum war etwa acht Meter hoch und hatte einen Stammumfang von 60 Zentimetern. Außerdem hieben die Täter mit einem Beil eine große Kerbe in zwei weitere Ahornbäume und sägten bei einer Kastanie die Rinde an. Der Schaden durch den Baumfrevel wiegt in diesem Fall umso schwerer, weil die Burgallee in einem geschützten Landschaftsbestandteil liegt.

Die Stadt Köln hat Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt. Außerdem bittet sie Zeugen, die etwas von dem Geschehen bemerkt haben, sich unter 0221 / 221-26036 beim Amt für Landschaftspflege und Grünflächen zu melden.

Ebenfalls in der Wahner Burgallee hat ein Tiefbauunternehmen, das dort einen Kanalanschluss für ein Neubaugebiet legte, bei einer Kastanie halbseitig die Krone und alle Wurzeln in einem Abstand von einem Meter zum Baum gekappt. Die Kastanie ist in diesem Zustand nicht mehr überlebensfähig, droht umzustürzen und muss deshalb gefällt werden. Den Antrag auf eine Fällgenehmigung zog das Unternehmen jedoch nach der Beschädigung des Baums wieder zurück. Damit handelt es sich um einen vorsätzlichen Verstoß gegen die Baumschutzsatzung und eine ebenso vorsätzliche Sachbeschädigung städtischen Eigentums. Die Stadt Köln wird Anzeige erstatten und von der Firma Schadensersatz fordern.

Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind e.V. feierte Frühlingsfest

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13. Mai 2010
Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind e.V. feierte Frühlingsfest

Auch wenn die Sonne und die Temperaturen noch nicht so recht mitspielen wollten: Der Bürgerverein Wahn-Wahnheide-Lind hat am 8. Mai sein Frühlingsfest gefeiert.

Mit allem, was dazugehört: Tombola, Kinderstand, Getränke, Speisen und guter Stimmung. Das Fest fand am Ufer des Scheuermühlenteiches statt. Den Unterstand hatte der Verein, der seit 40 Jahren tätig ist, vor einiger Zeit instandgesetzt.

Unterstützt wurde der Bürgerverein von einer Interessengemeinschaft der Modellschiffbauer, die sich hier regelmäßig trifft. Diesmal zeigten sich neben anderen Booten ein Raddampfer und ein gelbes Unterseebot in Aktion.

Auch die Kölner Jägerschaft und die rollende Waldschule waren zugegen.

Jochen Ott: “Vielen Dank für Ihr Vertrauen !”

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11. Mai 2010
Jochen Ott: “Vielen Dank für Ihr Vertrauen !”

Dank an alle Wählerinnen und Wähler: “Direktmandat erfüllt mich mit Stolz und bleibt meine Verpflichtung …”

Liebe Wählerinnen und Wähler
in Porz/Poll, Rath/Heumar, Brück und Merheim,

ich möchte mich bei Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen bei der Landtagswahl am 09. Mai von Herzen bedanken …

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Erste Wahlanalyse nach Porzer Stadtteilen

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10. Mai 2010
Erste Wahlanalyse nach Porzer Stadtteilen

Von den Porzer Direktwahlkandidaten und -kandidatinnen zieht nur Jochen Ott in den Landtag NRW.

Die Landtagswahl ist vorüber, in unserem Wahlbezirk hat sich Jochen Ott durchgesetzt. Allerdings knapper, als die ersten Hochrechungen vermuten ließen. Uns interessiert, wem die Wähler in den einzelnen Stadtteilen ihre Erststimme gegeben haben. Jochen Ott hat in elf der fünfzehn Stadtbezirke die meisten Stimmen erhalten, Jürgen Hollstein hingegen in den vier Stadteilen Elsdorf, Langel, Libur und Zündorf.

Das beste Ergebnis erzielte Jochen Ott in Gremberghoven mit 48,8 Prozent, das schlechteste in Libur mit 30,1 Prozent. Jochen Ott wird den Wahlkreis zukünftig als Landtagsabgeordneter vertreten.

Spiegelbildlich ist hier das Ergebnis von Jürgen Hollstein: 48,7 Prozent in Libur und 25 Prozent in Gremberghoven. Jürgen Hollstein verliert sein Landtagsmandat. Weil alle Sitze der CDU in Wahlkreisen errungen wurden, kommt die Landesliste bei der CDU nicht zum Tragen.

Die Direktwahlkandidatin Ciler Firtina von den GRÜNEN erreichte in Poll 13,7 Prozent, hingegen in Elsdorf nur 7,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Ciler Firtina wird nicht in den Landtag einziehen, stattdessen aus Köln Arndt Klocke (Listenplatz 4), Andrea Asch (11) und Arif Ünal (22).

Frank Emonds erzielte für DIE LINKE in Gremberghoven 9,3 Prozent, in Libur waren es dafür gerade 2,1 Prozent. Frank Emonds wird kein Landtagsabgeordneter. Aus Köln kommen über die Landesliste in den Landtag NRW Carolin Butterwegge (Listenplatz 3), Özlem Demirel (9) und Hamide Akbayir (11).

Yvonne Gebauer war die Direktwahlkandidatin der FDP. Ihr gaben in Libur 7,2 Prozent der Wähler ihre Erststimme, in Gremberghoven hingegen nur 2,5 Prozent. Aus Köln kommt kein FDP-Kandidat über die Landesliste in den neuen Landtag.

Schließlich Regina Wilden von proNRW. Den höchsten Stimmenanteil erreichte sie in Gremberghoven mit 5,6 Prozent, den niedrigsten in Libur mit 2,5 Prozent. Lamdesweit erreichte proNRW nur 1,4 Prozent, die Partei ist damit nicht im Landtag vertreten.

Die Hintergründe dieses Abschneidens liegen in der unterschiedlichen sozialen Zusammensetzung und lebensweltlichen Prägung der einzelnen Stadtteile. Wenn Sie das im Detail interessiert, lesen Sie bitte unseren Artikel “Kleine Porz-Statistik“.

Naturkundliche Führungen

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6. Mai 2010

Der 22. Mai ist der internationale Tag der Biodiversität – die Vereinten Nationen haben sogar das ganze Jahr 2010 zum Jahr der Biodiversität erklärt.

Biodiversität bedeutet Arten-, Sippen- und Lebensraumvielfalt. Und die gibt es nicht nur im tropischen Regenwald, sondern auch vor unserer Haustür. Biodiversität ist aber kein Schlagwort, diese Vielfalt lässt sich hautnah erleben. Daher veranstalten der BUND und Bündnis Heideterrasse in den drei Naturschutzgebieten Wahner Heide, Königsforst und Dellbrücker Heide am 22. Mai naturkundliche Führungen für jedermann. Denn nur was wir kennen, können wir schützen.

10 Uhr  Auf den Spuren der biologischen Vielfalt im Königsforst

Treffpunkt: Endhaltestelle der Stadtbahnlinie 9 Königsforst, Köln-Rath

Teilnahme Kostenlos

15 Uhr Biologische Vielfalt in Menschenhand

Treffpunkt: S-Bahn-Haltestelle Dellbrück

Teilnahme kostenlos

21 Uhr Kreuzkröte, Ziegenmelker & Co – Naturkundliche Nachtwanderung in die Wahner Heide

Treffpunkt: Info-Zentrum Wahner Heide, Flughafenstr. 33, Troisdorf-Altenrath

Teilnahme 6,60 Euro – Anmeldung erforderlich unter:  www.vhs-troisdorf.de

“Parkbroschüre” der Stadt Köln (Kommentar)

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5. Mai 2010
“Parkbroschüre” der Stadt Köln (Kommentar)

Manchmal kann man nur den Kopf schütteln. Heute erreicht uns eine Pressemitteilung der Stadt Köln “Parken rund um die Uhr für 3 Euro”:

“Auf etwa 6.000 Parkplätzen im Bereich der Kölner Innenstadt sowie in den Stadtbezirken Mülheim, Nippes und Porz können Sie für 3 Euro bis zu 24 Stunden lang parken! Da, wo es möglich und sinnvoll ist, sind diese Parkplätze im öffentlichen Straßenland – insbesondere für Besucherinnen und Besucher – eingerichtet worden. Im Vergleich zu den Parkhausgebühren ist das sehr günstig, zumal an Sonn- und Feiertagen das Parken auf diesen Stellplätzen kostenfrei ist! Ausnahme: Im Nahbereich der LANXESS arena sind die Stellplätze auch an Sonn- und Feiertagen von 9 bis 23 Uhr gebührenpflichtig.

Selbstverständlich kann auf allen Langzeitparkplätzen auch kürzer geparkt werden. Die Parkgebühr beträgt dann 0,50 Euro pro angefangene halbe Stunde bis zu dem Höchstbetrag von 3 Euro. Sie haben auch die Möglichkeit die Parkgebühren für maximal eine Woche im Voraus zu entrichten, falls es mal was länger dauern sollte! Bezahlen Sie komfortabel mit GeldKarte oder per Handy.”

Ein Blick in den zugehörigen Flyer zeigt: In den vorgeschlagenen Gebieten einen Parkplatz zu suchen, kann nur Zeitverschwendung sein oder zu ärgerlichen Straßenverstoßfungen durch Parksuchverkehr führen.

So ist in Porz ist hauptsächlich das enge Wohngebiet Schillerstraße ausgewiesen.

In Deutz wird der Bereich unter der Deutzer Brücke vorgeschlagen – doch da parken bereits die Hotelgäste des Hyatt. Und was soll man im Wohngebiet Alarichstraße / Suevenstraße östlich der Severinsbrücke  in Deutz? Da gibt es fußläufig keine attraktiven Einkaufsstätten.

Schließlich die Kölner Innenstadt:Im Süden, westlich der Severinsbrücke wird der Straßenzug Im Sionstalempfohlen. Im Norden jenseits des Theodor-Heuss-Rings die Umgebung Clever Straße.  Warum sollte man dort parken? Das bleibt das Geheimnis des herausgebenden Amtes für Straßen und Verkehrstechnik.

Schade, schade. Mit den 2.000 Flyern kann man noch nicht mal dauerhaft einige Schlaglöcher stopfen…

Heide-Kids: Exkursionen im Mai

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5. Mai 2010
Heide-Kids: Exkursionen im Mai

Im Mai können Kinder  von 6 bis 12 Jahren spielerisch die Natur erkunden. Das INFO-Zentrum in Altenrath bietet zwei Exkursionen an:

16.5.  Pfützenexkursion von 14:00-17:00 Uhr. Froschlaich und Krötenschnüre, Kaulquappen – es gibt allerlei zu sehen

29.5. Bienenexkursion von 14:00-17:00 Uhr. Über das Leben der Wildbienen in der Wahner Heide

Teilnahmegebühr jeweils € 11,00. / Anmeldung erforderlich.

Büro: Melchiorstr.3, 50670 Köln, Tel./Fax: (0221) 7392871
INFOzentrum: Flughafenstr. 33, Troisdorf-Altenrath
(geöffnet April – Oktober, Sonn- und Feiertags 10 – 17 Uhr)

www.heide-kids.de

Kleine Porz-Statistik. Heute: Wohnen

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4. Mai 2010

Nach durchschnittlich 7,9 Jahren findet in Porz ein Wohnungswechsel statt. Diese Wohndauer beträgt in Libur 10,5 Jahre. In ganz Köln kommt nur Riehl über diesen Wert. Überdurchschnittlich ist die Wohndauer auch in  Grengel, Wahnheide, Zündorf, Gremberghoven, Urbach, Finkenberg. Hingegen lebt man in Eil und Wahn nur durchschnittlich 6,5 Jahre in derselben Wohnung, in Elsdorf gar nur 5,9 Jahre.

Im Stadtbezirk Porz gab es zum Jahresende 2008 insgesamt 17.207 Wohngebäude. Der Stadtteil Zündorf führt die Liste mit 2515 Gebäuden an. Den höchste Anteil an Ein- und Zweifamilienhäusern hat jedoch Libur: Von 301 Gebäuden wohnen in 91 Prozent nur eine oder zwei Familien. Langel folgt mit 89,8 Prozent. Ganz anders Gremberghoven: Hier sind nur 45, 7 Prozent der 374 Wohngebäude Ein- oder Zwiefamilienhäuser. Übrigens: Finkenberg liegt mit 72,8 Prozent durch seine vielen Einfamilienhäuser nahezu im Schnitt aller Porzer Stadtteile, denn der beträgt 72,5 Prozent. Köln insgesamt hat 59,1 Prozent.

Betrachtet man die Statistik nach der Zahl an Wohnungen,  so ergibt sich ein anderes Bild: Von den 51.050 Wohnungen im Stadtbezirk Porz liegen über 6.600 in Porz-Zentrum und knapp 6.200 in Urbach.  Es folgen mit je rund 5.500 Poll und Zündorf.  Der Anteil an öffentlich geförderten Wohnungen ist in Finkenberg mit großem Abstand am höchsten: Hier sind es 41,7 Prozent. Es folgt – unvermutet – Elsdorf mit 17,3 Prozent. Hingegen kommen Wahnheide, Westhoven und Gremberghoven auf jeweils unter 0,5 Prozent.
Die größten Wohnflächen je Wohnung finden sich in Libur – 105,6 qm. Auch Langel kommt noch auf 99,1 qm. Die kleinsten Wohnungen hat Gremberghoven, durchschnittlich 65,3 qm. In Porz-Zentrum sind die Wohnungen im Mittel 71,5 qm groß. Der Porzer Durchschnitt beträgt 78,9 qm, Köln insgesamt hat 71,5 qm.

Auf den einzelnen Einwohner hin betrachtet hat jeder Porzer im Schnitt 37,8 qm Platz nur für sich. Das ist auch in etwa der Kölner Durchschnitt. Stellt man Wohnfläche und Bewohnerzahl ins Verhältnis, dann hat der Westhovener den meisten Platz: 44,7 qm pro Person sind nahezu Rodenkirchener Verhältnisse. Auch Langel, Esdorf und Libur erreichen oder überschreiten die 43 qm-Marke. Beengter geht es in Finkenberg mit 31,2 qm und Gremberghoven mit 28,9 qm pro Kopf zu.

(Wird fortgesetzt)

Teil 1 der kleinen Porz-Statistik finden Sie übrigens hier.

Briefe: Endlich wieder Spätleerung im Zentrum

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3. Mai 2010
Briefe: Endlich wieder Spätleerung im Zentrum

Seit dem Umbau des Postgebäudes in der Josefstrasse war uns Porzern der Briefkasten mit Spätleerung verloren gegangen. Wer nach 18 Uhr noch einen Brief in die Post geben wollte, hatte nur eine Chance: Den Briefkasten im Gewerbegebiet Gremberghoven beim Briefverteilzentrum Köln-Ost, an der Kreuzung zum Wertstoffhof, August-Horch-Straße 5. Doch das war für viele Porzer eine weite Anfahrt. Im Zentrum hingegen gab es nur noch einen Briefkasten in der stark verkleinerten “Hauptpost”, und da war um 18 Uhr Schicht bis zum nächsten Tag.

Seit einigen Tagen gibt es nun wieder einen externen Briefkasten – auf der der Post gegenüberliegenden Straßenseite der Phillip-Reis-Straße und leicht versteckt zwischen Großplakat und Schaltkasten. Und dieser Briefkasten wird wochentags noch um 23.45 Uhr geleert.

Die Leerungszeiten

Montag bis Freitag:

14:45, 17:30, 19:15, 23:45 Uhr

Samstag:

12:30 Uhr

Sonntag:

10:45, 23:45 Uhr

(Fotos: © porzerleben.de)

Jochen Ott: “Aus für die Heuschrecke“ ?

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1. Mai 2010
Jochen Ott: “Aus für die Heuschrecke“ ?

Jochen Ott, Landtagskandidat und Vorsitzender der Kölner SPD kommt wieder nach Porz.

Andreas Weidner, Christian Joisten, Jochen Ott, Willi Stadoll: “Stark für Porz”

„Aufbruch oder Endstation? – Das Entwicklungs-Konzept für Porzity“ steht auf der Tagesordnung, und die öffentliche Mitgliederversammlung der SPD Porz-Mitte will Neues erfahren zur Entwicklung in der Innenstadt … mehr