In der zweiten Woche der Osterferien besuchte ich den Kunstkurs im Jugendzentrum Grengel. Wir sollten uns vier Tage lang mit der Portraitmalerei beschäftigen. Nach einer kleinen Einweisung in die Geschichte der Portraitmalerei begannen wir mit einer Übung: Wenn man einfach die Augen zu macht und versucht, ein Gesicht zu zeichnen, dann ist das lustig und es kommen so tolle Ergebnisse zu stande! Von Mickey Maus über Angela Merkel bis hin zu den Bremer Stadtmusikanten probierten wir alles.
Doch wir lernten nicht nur mit Stift und Papier umzugehen – nein, wir töpferten, zeichneten mit Pastellkreiden und malten unser Spiegelbild auf den Spiegel. Zu unserer Überraschung waren wir in einem großen Spiegel nur ungefähr halb so groß.
In den letzten zwei Tagen begannen wir, mit Acryl-Farbe auf Leinwände zu malen. Und am Ende hielt selbst der Kleinste stolz ein Portrait in seinen Händen.
Auch für die Verpflegung wurde gesorgt. Jeden Tag gab es ein leckeres Essen mit Salat und natürlich mit einem Nachtisch. In den Pausen spielten wir Dart, Billard, Tischtennis und Kicker oder wir tobten uns in der schönen Turnhalle aus. Auch sonst bietet das Jugendzentrum eine reiche Auswahl an Beschäftigungsmaterial: egal ob Brettspiele, Bücher, Einräder, Roller oder Hockeyschläger – für Jeden ist etwas dabei.
Die Stimmung war locker und lustig und oft saß die ganze Gruppe lachend um den Tisch. Hier ging es nicht um unser Können, sondern um Kreativität und unseren Spaß an der Kunst.
Lara Vogel, 12 Jahre, Schülerin am Stadtgymnasium Porz